Judd dreht zurzeit in Deutschland

Schauspielerin Ashley Judd wirft Trump Nazi-Methoden vor

Dienstag, 18. Juli 2017 | 10:08 Uhr

Schauspielerin Ashley Judd (“Twin Peaks”, “Heat”) hat der US-Regierung Methoden des Dritten Reichs vorgeworfen. “Ich komme gerade aus dem Gestapo- und SS-Museum in Berlin und lese dann, dass meine Regierung (schon wieder) eine Taktik des Dritten Reichs verwendet”, schrieb die 49-Jährige am Montag auf Twitter.

Dazu verlinkte sie auf einen Bericht der “Washington Post” über die Veröffentlichung vertraulicher Wähler-Daten durch die US-Regierung. Auf welches Museum sie sich genau bezog, wurde nicht klar.

US-Präsident Donald Trump hatte eine Kommission eingesetzt, die mögliche Unregelmäßigkeiten bei der US-Wahl untersuchen sollte. Laut “Washington Post” veröffentlichte die US-Regierung vergangene Woche Hunderte Emails von Bürgern, die sich an die Kommission wandten – inklusive Namen und Adressen der Absender.

Judd befindet sich für Dreharbeiten zur US-Spionageserie “Berlin Station” in der deutschen Hauptstadt. Laut dem Magazin “Variety” übernimmt die Schauspielerin in der zweiten Staffel der Serie über die CIA in Berlin eine Hauptrolle.

Von: APA/dpa