Kekilli spielt seit 2017 im Kieler "Tatort"

Schauspielerin Kekilli kennt Rassismus “von klein an”

Mittwoch, 01. August 2018 | 14:24 Uhr

Schauspielerin Sibel Kekilli sieht sich wegen ihrer türkischen Herkunft diskriminiert. Sie kenne Rassismus “von klein an”, schreibt die 38-Jährige (“Gegen die Wand”) in der Wochenzeitung “Die Zeit”. “Ich bin mir sicher, dass ich wegen meiner türkischen Herkunft auch weniger und andere Rollen bekomme.”

Kekilli hat die Erfahrung gemacht: “Ich bin für die Türken zu deutsch, für die Deutschen nicht deutsch genug.” Sie wünsche sich ein Ende jeglichen Schubladendenkens. Kekillis Eltern kamen aus der Türkei nach Deutschland, sie selbst wurde in Deutschland geboren. Bis 2017 spielte sie die Ermittlerin Sarah Brandt im Kieler “Tatort”.

Von: APA/dpa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Schauspielerin Kekilli kennt Rassismus “von klein an”"


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m69
m69
Universalgelehrter
16 Tage 13 h

Das tut mir aber sowas von Leid frau Sibel Kekilli !!!!

Mir tun auch die ganzen Frauen Leid die von Illegalen Flüchtlingen und nicht vergewaltigt wurden und werden….aber nicht gemobbt wurden!

jede Vergewaltigung ist zu verurteilen…..

gapra
gapra
Superredner
16 Tage 6 h

m69 Der Mann der Mitte hat gesprochen. Wer eine solche Stellungnahme wie die von Frau Kekilli zum Anlass nimmt, mit Vergewaltigungen etc.die Stimmung anzuheizen ist ganz sicher ein Mann der Mitte und Rechts ist ein Fremdwort für ihn.

aristoteles
aristoteles
Tratscher
16 Tage 9 h

ueëëhhhhhh

berthu
berthu
Superredner
15 Tage 18 h

Wir haben uns alle die Eltern und Geburtsort nicht ausgesucht!
Die Herkunft ist aber über Generationen her ein dauernder Einflußfaktor im Leben. Integration kann hier leider den Respekt zueinander nicht ersetzen, wie der Einzelne wegen seiner Herkunft nicht aus seiner Haut schlüpfen kann. Der Unterschied zwischen hier und dort bricht immer wieder aus, siehe die Kolonialländer. Die Südafrikaner wollen Ihr Land auch wieder zurück. Glaube nicht, daß unsere Generation da eine Ausnahme ist.

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