Schöneberger sieht sich nicht als Feministin

Schöneberger lässt Me-Too-Debatte kalt

Sonntag, 13. Mai 2018 | 09:46 Uhr

Moderatorin Barbara Schöneberger hat nie unangenehme Erfahrungen mit männlichen Kollegen gemacht. “Ich kann jedenfalls nicht behaupten, dass mein Weg gepflastert war von Männern, die mir an die Wäsche wollten”, sagte die 44-Jährige der “Welt am Sonntag”. Bei der großen Aufregung im Rahmen der Me-Too-Debatte sei sie “fast ein bisschen beleidigt, dass es bei mir nie einer versucht hat”.

Die politische Korrektheit in diesem Zusammenhang finde sie ein bisschen nervig, sagte Schöneberger. “Ich muss doch jetzt nicht im schwarzen Rolli auf die Bühne kommen und betroffen tun, nur weil die das in Amerika auch gemacht haben”, sagte sie. “Es wird doch sowieso schon auf jeden Scheiß geachtet.”

Sich selbst sieht sie nicht als Feministin. “Als Feministin ist man durchdachter als ich und will eine Botschaft weitertragen”, sagte die 44-Jährige. Allerdings sei ihre Art sehr selbstbestimmt und damit irgendwie auch feministisch.

Mit dem Älterwerden hat die Moderatorin, die gerade erst die große Party zum Eurovision Song Contest von der Reeperbahn moderiert hat, keine Probleme: “Wenn sie mich dann für den ESC nicht mehr wollen, weil sie eine brauchen, die jünger aussieht, ist es auch okay – moderiere ich halt das 100-jährige Bestehen der Rheuma-Liga.”

Von: APA/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "Schöneberger lässt Me-Too-Debatte kalt"


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TF1
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Grünschnabel
13 Tage 10 h

Frau mit Charakter!

der Rote Wichtel
13 Tage 1 h

Sehr sympatisch, eine wahre Powerfrau

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