Bushnell schrieb in den 90er Jahren die Kolumne "Sex and the City"

“Sex and the City”-Autorin: Serie “nicht sehr feministisch”

Montag, 18. Oktober 2021 | 09:03 Uhr

“Sex-and-the-City”-Autorin Candace Bushnell (62) findet, dass die Erfolgsserie nicht die richtige Botschaft für Frauen vermittelt. “Die Realität ist, dass die Suche nach einem Mann auf lange Sicht vielleicht nicht die beste wirtschaftliche Wahl ist”, sagte sie in einem Interview mit der “New York Post”. Männer könnten für Frauen “in vielerlei Hinsicht sehr gefährlich sein”, führte sie weiter aus. “Die TV-Show und die Botschaft waren am Ende nicht sehr feministisch.”

Bushnell schrieb in den 90er Jahren die Kolumne “Sex and the City”, die später als Buch veröffentlicht wurde und auf der die berühmte HBO-Serie lose basiert. Die Begeisterung für die Geschichte um Hauptfigur Carrie Bradshaw könne sie dabei durchaus verstehen, sagte Bushnell weiter. “Es ist eine großartige Sendung, sie ist wirklich witzig.” Dennoch habe sie das Gefühl, dass sich manche Fans zu sehr an den fiktiven Leben der Figuren orientierten.

Worum es in dem angekündigten Reboot der Serie geht, wisse sie selbst noch nicht, sagte die Autorin. Anschauen werde sie die Serie aber “auf jeden Fall”. Im Jänner hatte der Streamingdienst HBO Max die Neuauflage der Kultserie (1998-2004) um New Yorker Frauen und ihre Liebesabenteuer verkündet – mit Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis als Hauptdarstellerinnen und ausführende Produzentinnen an Bord.

Von: APA/dpa

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1 Kommentar auf "“Sex and the City”-Autorin: Serie “nicht sehr feministisch”"


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Kingu
Kingu
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Wirtschaftlich nicht die beste Wahl, entspricht aber nicht der sozialdynamischen Wahrheit. Das Frauen einen sozialen und wirtschaftlichen Aufstieg durch eine Ehe meist erreichen, wird durch zig Studien bewiesen. Hypergamie (nach oben heiraten) ist der Standard. Bei einer Scheidung gibt es entsprechend wirtschaftlich auch nur einen Verlierer, nämlich den Mann. Im Westen sind manche ihre eigene Privilegien nicht bewusst, die Mehrheit der Selbstmörder, Mittellosen und verwahrlosten Menschen sind Männer.

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