Peter Simonischek in Salzburg als Prospero in Shakespeares "Der Sturm"

Simonischek zum 200. Mal auf Bühne der Salzburger Festspiele

Dienstag, 09. August 2016 | 09:35 Uhr

Ein ungewöhnliches Jubiläum begeht heute, Dienstag, der Schauspieler Peter Simonischek: Er wird am Abend zum 200. Mal bei einer Aufführung der Salzburger Festspiele auf der Bühne stehen. Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler und der künstlerische Leiter Sven-Eric Bechtolf verliehen ihm aus diesem Anlass am Montagabend die Festspielnadel mit Rubin.

“200 Mal – das haben Dir nur wenige vorgemacht und das wird Dir auch nicht so schnell einer nachmachen. Natürlich waren es vor allem die acht Jahre und 91 Vorstellungen als ‘Jedermann’, die die Zahl Deiner Auftritte in diese Rekordhöhe schnellen ließ”, betonte Rabl-Stadler. Simonischek sei wohl der einzige Schauspieler, der an drei musikalischen Uraufführungen der Festspiele mitgewirkt hat: 2006 unter Riccardo Muti in einem Auftragswerk an Fabio Vacchi, 2013 im Rahmen einer Mozart-Matinee in der Passion Giordano Bruno von Gerhard Wimberger und im ersten Konzert der Wiener Philharmoniker 2016 als Narrator in Peter Eötvös Oratorium “Halleluja – Balbulum” mit einem Libretto von Peter Esterhazy.

Rabl-Stadler ließ all seine Salzburger Festspielauftritte von “Torquato Tasso” im Jahre 1982 bis zum derzeit laufenden “Sturm” von Shakespeare Revue passieren. Und fügte an: “Mit Deinem Jedermann hast Du Festspielgeschichte geschrieben. Christian Stückl hat mit Deiner Hilfe dem viel gescholtenen Gründungsstück unserer Festspiele neuen Sinn gegeben.”

Von: apa

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