Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey wird am Sonntag ausgestrahlt

Spannung steigt vor “Megxit”-Interview

Samstag, 06. März 2021 | 11:53 Uhr

Vor dem mit Spannung erwarteten Interview von Herzogin Meghan und Prinz Harry mit US-Moderatorin Oprah Winfrey ist die Atmosphäre zwischen dem Paar und dem britischen Königshaus vergiftet. In den USA nahmen Freunde und Ex-Kollegen die ehemalige Schauspielerin gegen Mobbing-Vorwürfe in Schutz. Doch der Druck aus Großbritannien wächst.

Einem Bericht des “Telegraph” zufolge nimmt die Prüfbehörde Charity Commission die ehemalige Wohltätigkeitsorganisation des Paares, Sussex Royal, unter die Lupe, die Meghan und Harry im Juli 2020 nach ihrem royalen Ausstieg geschlossen hatten. “Zufall: eine bemerkenswerte Übereinstimmung von Ereignissen oder Umständen ohne offensichtlichen Kausalzusammenhang”, twitterte der Royal-Experte Peter Hunt ironisch mit Blick auf den Zeitpunkt kurz vor dem Interview.

Der Sender CBS will das Gespräch am Sonntagabend (Ortszeit) ausstrahlen. Am Mittwoch hatte der Buckingham-Palast bestätigt, Mobbing-Vorwürfe ehemaliger Angestellter gegen die Herzogin untersuchen zu lassen. Britische Medien berichteten am Samstag ausführlich über angebliche Sonderwünsche Meghans und ihre Streitigkeiten mit Angestellten und Familienmitgliedern während ihrer Zeit am Hof.

Der Buckingham-Palast soll im Voraus eine Kopie des Interviews erhalten haben. In bereits veröffentlichten Clips erhebt Meghan scharfe Vorwürfe gegen das Königshaus. “Ich verstehe nicht, wie sie nach all dieser Zeit erwarten können, dass wir noch immer still bleiben, wenn die Firma eine aktive Rolle dabei spielt, Unwahrheiten über uns aufrecht zu erhalten.” Auch Mitglieder selbst sollen das Königshaus gelegentlich als “Firma” bezeichnen.

Meghans ehemaliger Schauspieler-Kollege Patrick J. Adams (39), der mit ihr mehrere Jahre lang in der US-Anwaltsserie “Suits” spielte, kritisierte das britische Königshaus in mehreren Tweets massiv: Es sei “obszön”, dass die königliche Familie die Mobbing-Vorwürfe fördere und verstärke. “Findet jemanden anderes, den ihr ermahnt, beschimpft und quält. Meine Freundin Meghan spielt in einer ganz anderen Liga.”

Die Biografin des Paares, Carolyn Durand, kritisierte eine Doppelmoral des Palasts. “Warum wurden Prinz Harrys militärische Ehrentitel aberkannt, aber nicht die von Prinz Andrew?”, sagte Durand dem Sender Sky News. Prinz Andrew, das dritte Kind von Königin Elizabeth II., ist in den Missbrauchsskandal um den inzwischen gestorbenen Multimillionär Jeffrey Epstein verwickelt. Bei diesem Fall habe der Palast keine Untersuchung angeordnet, sagte Durand.

Das Interview wird nach Angaben von CBS zahlreiche Themen abdecken: Meghans Eintritt in die königliche Familie, Heirat, Mutterschaft, die wohltätige Arbeit und wie die Ex-Schauspielerin mit dem Leben unter öffentlicher Beobachtung umgeht. Vor ungefähr einem Jahr hatten Harry und Meghan sich entschieden, ihren royalen Pflichten zu entsagen und mit Söhnchen Archie, der im Mai zwei wird, in die USA auszuwandern, das Heimatland der ehemaligen Schauspielerin. Mittlerweile haben sie zusammen mit der Queen entschieden, nicht ins royale Leben zurückzukehren. Am Montag wird das Gespräch um 13.50 Uhr und um 21.10 Uhr auf ORF 1 ausgestrahlt.

Von: APA/dpa

Kommentare

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7 Kommentare auf "Spannung steigt vor “Megxit”-Interview"


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brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Ich kann diese Beiden nicht mehr sehen…..mediengeil ohne Ende…

Gustl64
Gustl64
Tratscher
1 Monat 6 Tage

Flüssiger als Wasser, überflüssig!

schreibt...
schreibt...
Superredner
1 Monat 6 Tage

Und schon wieder ist purer Neid und Missgunst aus den Kommentaren hier zu erkennen. Wie erbärmlich!

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage
Man muss das Promi-Eisen schmieden… “Harry und Meghan könnten problemlos ein Milliardenimperium aufbauen…dass das Königspaar ein „großes Verdienstpotential“ habe, vor allem im Buchgeschäft und mit Reden. Sie verglich ihre Popularität mit der von Barack und Michelle Obama und und ist sich sicher, dass die Royals auch so viel mit ihren Memoiren verdienen könnten wie die Obamas, die 2017 eine Vorschusszahlung von 60 Millionen dafür erhielten. …„Es fällt auf, dass jedes Mal, wenn Meghan eine bestimmte Kleidermarke trägt, die Websites sofort abstürzen und alles ausverkauft ist“, sagte Haigh gegenüber WWD und deutete an, dass sich alle Waren der Marke Sussex sicher gut… Weiterlesen »
PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 6 Tage

Die beiden werden immer unerträglicher.

Ratscherle
Ratscherle
Neuling
1 Monat 6 Tage

ui ui do werts noch dem interview tuschn…. skandal im britischen königshaus. super GAU

Targa
Targa
Superredner
1 Monat 5 Tage

Wie viel Geld kassieren die Zwei von diesem Interview?

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