Sting will wissen, was mit den 43 Vermissten passiert ist

Sting traf sich mit Familien verschleppter Studenten

Freitag, 19. Mai 2017 | 10:11 Uhr

Auf seiner Tour in Mexiko hat sich der britische Sänger Sting mit den Angehörigen der verschleppten Studenten von Ayotzinapa getroffen. “Familienmitglieder und Aktivisten haben mit dem Musiker ihre Sorge über das Verschwinden der 43 Lehramtsstudenten geteilt und internationale Solidarität gefordert”, hieß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung von Amnesty International.

Beim anschließenden Konzert trug Sting sein T-Shirt mit den Gesichtern der 43 jungen Männer, als er seinen Song “Fragile” spielte.

Polizisten hatten die Lehramtsstudenten der Universität Ayotzinapa im September 2014 im Bundesstaat Guerrero verschleppt und dem Verbrechersyndikat Guerreros Unidos übergeben. Den offiziellen Ermittlungen zufolge wurden die jungen Männer getötet und verbrannt. Unabhängige Untersuchungen zweifeln das allerdings an. Die Einzelheiten und Hintergründe der Tat sind noch immer unklar.

Von: APA/dpa