Sting und Shaggy live on stage

Sting und Shaggy huldigen dem Reggae mit gemeinsamem Album

Samstag, 10. März 2018 | 11:44 Uhr

Über die Dating-App Tinder hätten sie sich kennengelernt, scherzten Sting und Shaggy kürzlich in einer US-Talkshow. Aber eigentlich war es Stings Manager, der vergangenen Sommer als Produzent einer Aufnahmesession von Shaggy beiwohnte, Hitpotenzial erkannte und die beiden zusammenbrachte. Am 20. April erscheinen die Früchte dieser Partnerschaft in Albumform.

Schon der Titel von Stings aktuellem Longplayer ist ein Zahlenspiel (“57th & 9th”), mit Shaggy bringt er nun “44/876” (A&M/Interscope Records) mit zwölf brandneuen Tracks als Standard-, Super Deluxe- und Digital Deluxe-Album heraus. Des Ex-Polizisten Faible für Reggae ist ja bereits seit der ersten Police-Scheibe nicht zu überhören, Shaggy selbst ist gebürtiger Jamaikaner. Eine Hommage an die karibische Rhythmik war als gemeinsames Ziel schnell gefunden. In audiovisueller Form macht seit gut sechs Wochen “Don’t Make Me Wait” (A&M/Interscope Records) die Runde als Vorbote, von dem Shaggy überzeugt ist, dass er Hunderten von Frauen zu einer Schwangerschaft verhelfen wird.

Die Bühne der Europa-Sommertournee 2018 als Fortsetzung seiner Vorjahres-Promotour teilt Sting nun also mit dem Kariben. Sting machte mit dieser Fifty-Fifty-Variante schon mit Paul Simon und Peter Gabriel reichlich gute Erfahrung. Am 27. Juni kann man im Burgenland der Darbietung dieses ungewöhnlichen Gespanns beiwohnen, wenn im Römersteinbruch St. Margarethen der “Englishman In New York” und “Mr. Boombastic” im Nachhall des jahrelang erfolgreichen Opernfestivals karibisches Flair verbreiten.

(S E R V I C E – www.sting.com; www.shaggyonline.com)

Von: apa