Der Rapper beklagte sich über "Racial Profiling"

Stormzy sagte Auftritt in Tirol wegen Rassismus-Vorwurfs ab

Freitag, 12. April 2019 | 14:25 Uhr

Der britische Rapper Stormzy hat am Donnerstag kurzfristig seinen Auftritt beim Snowbombing Festival in Mayrhofen im Tiroler Zillertal abgesagt. Der Rapper warf mehreren Security-Mitarbeitern laut Medienberichten Rassismus und “Racial Profiling” vor, weil diese seinen Manager und Freunde nach Waffen durchsucht hatten. Die Veranstalter bedauerten auf der Festival-Homepage die Absage.

In einem Instagram-Beitrag sprach Stormzy von einer rassistischen Kontrolle. Sein Manager und seine Freunde seien nur aufgrund ihrer Hautfarbe nach Waffen durchsucht und zudem aggressiv behandelt worden, warf der Rapper den Security-Mitarbeitern vor. Und dies obwohl niemand der Durchsuchten der Beschreibung der Gesuchten entsprochen habe. Der Rapper entschuldigte sich bei seinen Fans, meinte aber, wenn es notwendig sei, diese drastischen Schritte gegen Rassismus und Racial Profiling zu setzen, werde er dies auch tun.

Laut den Veranstaltern des Festivals waren die Security-Mitarbeiter darüber informiert worden, dass jemand auf dem Festival eine Waffe bei sich habe. Die Mitarbeiter hätten dann nach Vorschrift gehandelt und eine kleine Gruppe von Personen, darunter Stormzys Manager, zum nächsten Ausgang geleitet und dort durchsucht. Dabei seien keine Waffen gefunden worden, teilten die Veranstalter auf der Homepage mit. Man sei tief betrübt darüber, dass sich jemand unwohl gefühlt habe und bedaure Stormzys Absage, hieß es.

Von: apa