Schachermayr wagte sich 96 Meter in die Tiefe

Stuntfahrer sprang mit Vespa von Kärntner Jauntalbrücke

Donnerstag, 15. September 2016 | 14:28 Uhr

Stuntfahrer Günter Schachermayr hat am Donnerstag mit seiner Vespa einen Bungee-Sprung von der Kärntner Jauntalbrücke (Bezirk Völkermarkt) absolviert. Der Stunt glückte – schon Sekunden später und 96 Meter tiefer hatte Schachermayr wieder festen Boden unter den Füßen.

Vor seinem Sprung hatte der Oberösterreicher noch leichte Bedenken angemeldet: “Habe ich jetzt eigentlich schon hundertprozentig zugesagt, dass ich springe?”, meinte er im Scherz. Doch Bungee-Sprung-Veranstalter Gerhard Grabner beruhigte ihn: “Wenn du einmal ausgependelt bist, dann bist du so sicher wie auf Omas Schoß.”

In Sachen Sicherheit habe man nichts dem Zufall überlassen, erklärte Grabner: “Bei dem Sprung kommt eine völlig neue Befestigung zum Einsatz. Die besondere Herausforderung ist, dafür zu sorgen, dass sich weder Günter noch die Vespa beim Zurückpendeln im Seil verheddern. Jedes Sprungsystem ist zwei Mal gesichert. Das Seil kann weder überdehnen noch reißen.” Das wurde auch beim Sprung bestätigt: Fünf Sekunden lang raste Schachermayr mit bis zu 100 km/h in die Tiefe, bevor er sanft in eine Höhe von 60 Meter zurückpendelte und einen Freudenschrei ausstieß.

“Ich habe es geschafft – und das mit meiner Höhenangst! Früher hab ich mich ja nicht einmal getraut, eine Glühbirne auszuwechseln”, sagte der Extremsportler. In diesem Fall dürfte ihn sein nächster Stunt vor eine noch größere Herausforderung stellen: Schachermayer plant nämlich einen Fallschirmsprung aus 4.150 Metern Höhe – natürlich inklusive Motorroller. Das werde sein Vespa-Stunt Nummer 17, erzählte er: “Ich bin mit meiner Vespa schon unter Wasser gefahren, habe die Bergiselschanze mit dem Motorroller bewältigt und habe mich einmal von einem Ferrari mit 185 km/h abschleppen lassen.”

Von: apa

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