Release-Konzert mit Herbert Prohaska am 30. März im Wiener Metropol

The Real Holy Boys mit neuer CD

Freitag, 17. März 2017 | 11:34 Uhr

20 Jahre Musikbusiness, sechs Alben, ausverkaufte Konzerte – und erst jetzt, bei der Nr. 7, das gar nicht überraschende öffentliche Bekenntnis des Duos als CD-Titel: “zwa simply bled”. Toni Matosic – Monti-Beton-Urgestein – und Pete Art – u.a. als von manchen Kritikern unterschätzter Elvis-Imitator unterwegs – präsentieren ihr neuestes Werk als The Real Holy Boys am 30. März im Wiener Metropol.

Und im Metropol ist natürlich auch wieder Edel-Domestik Herbert Prohaska mit dabei. Auf “zwa simply bled” kommen Toni und Pete bei Rino Gaetanos Italio-Hadern “Gianna” – den der “Schneckerl” mit der großen italienischen Fußball-Vergangenheit gern live schmettert – allerdings ohne ihren Lieblingsgast aus. Überhaupt enthält das Album vor allem eingewienerte Coverversionen wie “Silence is golden” von den Four Seasons – bei den (un)heiligen Burschen wird daraus “Dei Herzal hoidn” -, den Südafrika-Klassiker “The Lion sleeps tonight” (“Der Löwe hot sei Freid”), Rod Stewarts “I don’t wanna talk about it” und – als Anspieltipp – Gordon Lightfoods 70er-Klassiker “Sundown” (“…mia SAN DAUN woanders daham”) als Bonus-Track.

Aufgelockert wird das Musikprogramm durchgehend mit Parodien auf kirchliche Choräle – schließlich sind ja The Real Holy Boys am Werk. Übrigens ausschließlich, wie Toni Matosic und Peter Trippelt vulgo Pete Art im APA-Interview berichteten: “Wir haben diesmal alle Instrumente im Studio selbst gespielt – einfach so, wie wir seinerzeit angefangen haben.” Und das, obwohl die beiden im Lauf ihrer gemeinsamen Karriere als Holy Boys bisher mit rund 40 Musikern zusammengespielt haben.

Was den beiden Blödlern daher auch besonders wichtig ist: “Das hohe Niveau als Musiker, das sich dann halt auf der Bühne – oft spontan – mit Comedy paart.” Nachsatz Toni Matosic: “Für reine Kabarettisten sind wir zu gute Musiker – und ich kenn’ einfach zu viele Kabarettisten, wo ich sag’: ‘Bitte, bitte sing nicht!'”

Warum dann die un(?)heilige Allianz der Holy Boys mit Herbert Prohaska, der auch heute noch am Ball eleganter ist als mit den Stimmbändern? “Weil er eine Legende ist, ein Jahrhundert-Fußballer” – und, so Matosic (49): “Das passt perfekt: Der Prohaska ist der schiache Oide und wir san die Jungen.” Pete Art (48) ergänzt: “Als Trio erscheint unser Duo eben manchmal unter dem Motto ‘Die Schönen und das Biest’.” Die APA konnte Herrn Herbert Prohaska (62) bisher leider nicht für eine aussagekräftige Gegendarstellung erreichen…

Von: apa

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