"Die Konten sind inzwischen geräumt", so Mälzer

Tim Mälzer: “Langsam wird die Luft eng”

Dienstag, 05. Januar 2021 | 17:24 Uhr

Fernseh-Koch Tim Mälzer (49) ärgert sich, dass der größte Teil der Corona-Hilfen für die Gastronomie immer noch nicht angekommen ist. “Die Konten sind inzwischen geräumt. Die Rücklagen sind verbraucht”, so Mälzer beim Online-Neujahrsempfang des “Hamburger Abendblatts” am Dienstag. Jetzt sei es wirklich an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen, denn von den großen Unterstützungspaketen sei in der Gastronomie und im Veranstaltungsbereich bisher relativ wenig angekommen.

Er habe eine Vorauszahlung von 10.000 Euro bekommen und ein Förderpaket für einen Frankfurter Betrieb, aber das sei ein Bruchteil dessen, was wirklich an wirtschaftlichem Schaden verursacht werde. “So langsam wird die Luft wirklich, wirklich eng”, meinte Mälzer.

Von: APA/dpa

Kommentare

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14 Kommentare auf "Tim Mälzer: “Langsam wird die Luft eng”"


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andr
andr
Universalgelehrter
15 Tage 12 h

10.000€das verdient eine putzfrau im Jahr diese Menschen leben in hohen Erwartungen für Luxus kann die Allgemeinheit nicht aufkommen

Namulith
Namulith
Tratscher
15 Tage 9 h

Meine Güte, andr.
“Diese” Menschen leiten Betriebe, in denen viele andere Menschen arbeiten. Und in der Gastronomie ist die Rendite gemessen am Einsatz nun für die allermeisten Betriebe wirklich nicht hoch. Da sind die Berufs-sparten, die von der Bürokratie gefüttert werden ganz andere Nummern.
Und auch wenn eine Vollzeit-Putzfrau im Jahr nur 10.000€ verdienen sollte, dann sind die Kosten für den Arbeitgeber mehr als doppelt so hoch.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
14 Tage 19 h

@andr
Und was passiert, wenn die Betriebe Pleite gehen ? Mit Putz- und Hilfskräften, Köchen, Servicepersonal, Azubis, Lieferanten…?

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
15 Tage 12 h

Dann lerne mal sparen

Rumpelstielzchen
15 Tage 12 h

Die Luft wird eng? Ja bringt den keiner mehr ein richtiges Sprichwort zusammen? Die Luft wird dünn, wenn schon. Oder es wird eng?

DAICH
DAICH
Tratscher
15 Tage 9 h

Ja, leider verkümmert die deutsche Sprache bei uns in Germanistan immer mehr!

Selbst sogenannte Bio- Deutsche , inzwischen Alman genannt , finden es Mega cool , das Deutsche ihrer gleichaltrigen , ausländischen Freunde nachzuahmen.
,, Ey Alter, gehsch Stadt oder?”
,,Du bisch so ein Alman, voll übel , boah Mann,,

Ars Vivendi
14 Tage 20 h

Tim Mälzer ist ein guter Koch und Geschäftsmann, beschäftigt viele Mitarbeiter und ist keiner, der das Schickimicki-Leben braucht. Zum wiederholten Mal löst die Erwähnung von Geld einen altbekannten Reflex aus…..

Ars Vivendi
14 Tage 20 h

@DAICH…dieses “Hinterhof- oder Straßendeutsch” ist eher zum 🤣 als eine echte Gefährdung der deutschen Sprache. Ich sehe eher die Anglizismen in unser aller Alltag als “Bedrohung”. Wenn schon, dann gleich richtig !! Englisch.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
14 Tage 20 h

Och, die Deutschsprachigen saug(t)en jede Menge Einflüsse auf und machen was Eigenes draus. “Der Landstrich von Kleve bis Mainz gilt als der sprachliche Schmelztigel Deutschlands: Vom Lateinischen über das Französische, das Niederländische und das Jiddische sind mannigfaltige Einflüsse nachweisbar.”
https://www.deutschlandfunkkultur.de/eingewanderte-worte-eine-runde-ruhrpottdeutsch.1270.de.html?dram:article_id=419953

Minie
Minie
Tratscher
15 Tage 11 h

Auch ein Tim Mälzer zahlt Miete für sein Lokal, hat Mitarbeiter und sonstige fixe Ausgaben! Es geht hier um das Versprechen seitens des deutschen Staates! Die Bundesregierung hatte angekündigt, 70 bis 75 Prozent des Umsatzes zu erstatten, den die Gaststätten im November 2019 gemacht haben.
Und da spricht Herr Mälzer nicht für sich sondern stellvertretend für ganz viele Gastronome!!!

Missx
Missx
Kinig
15 Tage 10 h

@minie
Die kochen auch nur mit Wasser. Merkel schaut alt aus

Ars Vivendi
14 Tage 20 h

@Minie..👍 Unsere Kunden sind zu 100% aus der Gastronomie, Hotellerie, Betriebskantinen usw. Mittlerweile sind es bereits 9 !! Betriebe, die auf Dauer geschlossen bleiben. Und damit auch uns als Kunden in der Zukunft fehlen. Nachpächter und/oder Käufer für diese Betriebe und für uns Neukunden sind nicht in Sicht !

Ars Vivendi
14 Tage 20 h

@Missx…..die ist auch schon 66 !! 🙈

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
14 Tage 20 h

… und nach 140-Stunden-Wochen würde manch einer wie Ü100 aussehen.

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