Turners Solowerke umfassen zehn Studioalben

Tina Turner verkauft Songrechte an Musikunternehmen BMG

Mittwoch, 06. Oktober 2021 | 14:30 Uhr

Nach mehreren anderen Pop-Weltstars hat nun auch Tina Turner ihre Songrechte verkauft. Das Musikunternehmen BMG hat ein umfangreiches Portfolio an Rechten von der 81-jährigen Soul- und Rock-Ikone erworben, wie eine Sprecherin am Mittwoch mitteilte. Zum Kaufpreis wurden vom Label keine Angaben gemacht. Turners Solowerke umfassen demnach zehn Studioalben, zwei Live-Alben, zwei Soundtracks und fünf Kompilationen, die sich zusammen über 100 Millionen Mal verkauft haben.

Weiterhin bleibe Warner Music ihre Plattenfirma, hieß es. Die gebürtige US-Amerikanerin lebt heute in der Schweiz. Turner war seit den 1980er Jahren mit Hits wie “Private Dancer” oder “What’s Love Got To Do With It” weltweit populär.

Immer mehr Musikerinnen und Musiker trennen sich von ihren Songrechten – zuletzt etwa Paul Simon, Neil Young oder Bob Dylan. Die Gründe sind unter anderem sinkende Tonträgerverkäufe und wegen der Pandemie wegbrechende Konzerteinnahmen – während Erlöse aus dem Streaming- und Serien-Boom für die Branche wertvoller werden.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Tina Turner verkauft Songrechte an Musikunternehmen BMG"


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nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
14 Tage 2 h

Zur Beschallung am Flughafen, um Vögel von der Start- und Landebahn fernzuhalten, reichen ihre Songs allemal…

😀 😀

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
13 Tage 22 h

Mein Gott, was hat die doch zusammengeschrien.

Neumi
Neumi
Kinig
13 Tage 21 h

… und damit ein Vermögen gemacht. Neidisch?

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
13 Tage 21 h

Peter du bist nicht einzuschätzen, Adele kann singen und die anderen sollen es lassen oder sie schreien.

Neumi
Neumi
Kinig
14 Tage 12 h

Langfristig ein Verlustgeschäft, schließlich verdienen sie auch am Streamen mit. Aber mit 81 Jahren und einem fetten Bankkonto macht sie sich wohl wenig Gedanken um die Einkünfte, ihr Abschiedskonzert hat sie vor einiger Zeit schon gegeben.

Könnte auch sein, dass man dem Studio eher vertraut, aus den Rechten was Ordentliches zu machen als privaten Sammlern.

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