ASAP Rocky hat einen mächtigen Fürsprecher gefunden

Trump setzt sich bei Schwedens Premier für ASAP Rocky ein

Samstag, 20. Juli 2019 | 17:39 Uhr

US-Präsident Donald Trump hat sich bei Schwedens Regierungschef Stefan Löfven für den inhaftierten Rapper ASAP Rocky eingesetzt. Er habe ihm angeboten, persönlich für eine Kaution zu bürgen, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. Er habe Löfven auch versichert, dass keine Fluchtgefahr bestehe. Löfven habe seinerseits zugesichert, dass der Rapper fair behandelt werde.

Asap Rocky sitzt bereits seit gut zwei Wochen in Schweden hinter Gittern. Der schwarze Musiker war Anfang Juli nach einem Konzert festgenommen worden, weil er Tage zuvor in eine Schlägerei in Stockholm verwickelt gewesen sein soll.

Schon diverse Prominente haben sich für ASAP Rocky eingesetzt. Reality-TV-Star Kim Kardashian, Popstar Justin Bieber und andere Musiker verlangten seine Freilassung. Trumps Einsatz für den Rapper kommt nach neuen Rassismusvorwürfen gegen den Präsidenten. Der erste Mann im Weißen Haus war zuletzt heftig kritisiert worden, weil er vier nichtweißen demokratischen US-Kongressabgeordneten empfohlen hatte, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzukehren.

Löfven hatte vor dem Gespräch mit Trump ausgeschlossen, sich in den Fall einzumischen. “In Schweden sind alle vor dem Gesetz gleich, auch Gäste aus anderen Ländern. Die schwedische Regierung kann nicht und wird auch nicht versuchen, die Staatsanwaltschaft oder die Gerichte zu beeinflussen”, wurde er von schwedischen Medien zitiert.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Trump setzt sich bei Schwedens Premier für ASAP Rocky ein"


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PuggaNagga
PuggaNagga
Universalgelehrter
1 Monat 4 Tage

Dachte der Trump ist pöhhse und ein Rassist?
Stimmt also doch nicht ganz – bekannterweise verstehen sich Rassisten und Farbige nicht so gut.

Spencer
Spencer
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

als ob sich trump für irgend ein Musiker interessiert😂 er verkauft sich als Antirassist und mehr nicht

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 3 Tage

ps: Es gibt auch farbige Rassisten. Davon auszugehen, dass nur weiße rassistisch sein können, ist bereits Rassismus.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 3 Tage

@ Spencer er muss es halt versuchen. Wahrscheinlich hat ihn einer seiner PR Berater darauf hingewiesen, dass es irgendwo einen berühmten Farbigen in Not gibt, dem er vor laufender Kamera (bzw. unter der strengen Beobachtung von Social Media) helfen könnte, um seinen Ruf wiederherzustellen.

andr
andr
Superredner
1 Monat 3 Tage

Hahaha das trampeltier unverbesserlich lächerlich der typ glaubt er doch seine worte hätten Einfluss auf die schweden, er ist längst zur witzfigur in der welt aufgestiegen und er kann nichts dagegen tun weil er sich von der einen in die andere peinlichkeit schwingt. Armes Amerika

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