Der Sängerin wurde Recht gegeben

US-Designer verliert Plagiatsprozess gegen Rihanna

Donnerstag, 06. Oktober 2016 | 16:42 Uhr

Ein französisches Gericht hat Plagiatsvorwürfe gegen die R&B-Sängerin Rihanna (28) abgeschmettert. Der US-Designer James Clar hatte fünf Millionen Euro gefordert, weil Rihanna seiner Ansicht nach im Video zu ihrem Song “Rockstar 101” eine seiner Installationen abgekupfert hatte. Das sah das Gericht in Paris anders und wies die Klage am Donnerstag ab: Die Ungleichheiten überwögen die Ähnlichkeiten.

Clars Installation “You & Me” sei ein auf Dauer angelegtes Kunstwerk und spreche von einer Beziehung zwischen zwei Menschen, während der Schriftzug “Rock Star” zu Beginn von Rihannas Video vergänglich sei und nur eine einzige Person glorifiziere. Beide Werke arbeiten mit Leuchtstoffröhren, die zum Teil in der Luft hängen. Das Gericht wies zugleich Rihannas Forderung nach 100 000 Euro Schadenersatz wegen Verfahrensmissbrauch zurück.

Von: APA/dpa