Michael Stipe will Trump "entpersönlichen"

US-Musiker Michael Stipe will Trumps Namen nicht aussprechen

Sonntag, 03. Dezember 2017 | 13:20 Uhr

Der mit der Band R.E.M. berühmt gewordene US-Musiker Michael Stipe weigert sich, den Namen von US-Präsident Donald Trump auszusprechen. Er nenne den 45. Präsidenten der USA nur noch Nummer 45, sagte der Rockmusiker der “Welt am Sonntag”. “Ich verspüre den Drang, ihn zu entpersönlichen. Denn jedes Mal, wenn wir seinen Namen nennen, tritt dieser verstärkte Warhol-Effekt ein”, erläuterte Stipe.

Trump werde “durch diese dauererregte Berichterstattung größer und größer und größer”. “Wir müssen es schaffen, von ihm wegzuschauen”, sagte der 57-Jährige weiter.

Stipe gibt den Medien eine Mitschuld daran, dass Trump Präsident wurde. Die Medien hätten es “diesem Reality-TV-Star” erlaubt, genau das zu machen, “was er am besten beherrscht: Nämlich die Leute im Fernsehen aus ihren Sitzen zu reißen”, sagte Stipe. Im Moment scheine in der US-Politik nichts mehr irgendeinen Sinn zu ergeben. “Alles ist unglaublich surreal. Bizarr.”

Stipe äußerte sich in dem Interview auch zu der Frage nach einer Wiedervereinigung von R.E.M., die sich 2011 nach eigenen Angaben in aller Freundschaft aufgelöst hatten. Einem Comeback erteilte er jedoch eine klare Absage. “Das wird nicht passieren. Dieses Kapitel ist abgeschlossen”, sagte Stipe. Nicht für alles Geld der Welt würden die Musiker wieder zusammenkommen.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "US-Musiker Michael Stipe will Trumps Namen nicht aussprechen"


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PuggaNagga
PuggaNagga
Superredner
9 Tage 3 h

Wer ist Michel Stipe?
Ein linker Troll welcher nicht akzeptieren will dass nicht sein Favorit an der Macht ist.
Schlechte Verlierer erkennt man durch solche Aussagen.

Oltvatrische
Oltvatrische
Grünschnabel
9 Tage 3 h

jo lieber stipe mit der aussoge hosch dus a wiedo in die medien gschofft.

speckbrot
speckbrot
Tratscher
8 Tage 22 h

Interessant ist immer wieder zu sehen, wie einfach es ist, als Schauspieler in die Schlagzeilen zu kommen, wenn man der politischen Linie entspricht.

Waltraud
Waltraud
Tratscher
8 Tage 9 h

Man muss kein Freund von Trump sein, aber das Verhalten mancher Leute nimmt langsam groteske Züge an. Das wäre dasselbe, wenn ich sagen würde, ich mag die Merkel nicht, also nenne ich auch nicht ihren Namen. Sie wurde wieder gewählt (leider) und das muss ich akzeptieren. Aber manche Leute sind sich für keinen Blödsinn zu schade. Ganz besonders so Möchtegern Stars.

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