Schulden in Vergleich um Missbrauchsskandal beglichen: Prinz Andrew

Verfahren gegen Prinz Andrew nach Zahlung eingestellt

Mittwoch, 09. März 2022 | 07:49 Uhr

Nach Leistung einer Zahlung an die Klägerin ist das Zivilverfahren gegen den britischen Prinzen Andrew wegen sexuellen Missbrauchs offiziell vom Gericht abgewiesen worden. Ein Bundesrichter in New York unterzeichnete am Dienstag eine “Vereinbarung über die Einstellung des Verfahrens” zwischen dem zweiten Sohn von Königin Elisabeth II. und Klägerin Virginia Giuffre.

Die beiden Parteien hatten sich vergangenen Monat auf eine Summe geeinigt, um Prinz Andrew die Peinlichkeit eines öffentlichen Gerichtsverfahrens zu ersparen. Der Vereinbarung zufolge sollte ein Antrag auf Klageabweisung eingereicht werden, sobald Giuffre “die Zahlung erhalten hat”. Die 38-Jährige hatte den Prinzen beschuldigt, sie im Alter von 17 Jahren sexuell missbraucht zu haben.

Sie hatte den Prinzen laut eigenen Angaben durch den US-Milliardär und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein kennengelernt, der Verbindungen zu zahlreichen Größen aus Politik und Gesellschaft wie dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton und Donald Trump sowie Microsoft-Gründer Bill Gates unterhielt. Epstein wurde 2019 tot in seiner Gefängniszelle in den USA gefunden, nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben.

Der heute 61-jährige Prinz wurde indessen nie strafrechtlich belangt und hatte die Vorwürfe stets bestritten. Die Zeitung “Daily Telegraph” berichtete, dass Andrew zehn Millionen Pfund (zwölf Millionen Euro) an Giuffre und zwei Millionen Pfund an eine Wohltätigkeitsorganisation für Opfer von Sexhandel zahlen sollte, um den Rechtsstreit beizulegen.

Im Jänner hatte das britische Königshaus Andrew seine militärischen Ehrentitel sowie seine verbleibenden karitativen Funktionen entzogen. Nach einem missglückten TV-Interview 2019 hatte sich Andrew aus dem öffentlichen Leben zurückgezogen.

Von: APA/dpa

Kommentare
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PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
2 Monate 19 Tage

Das ist ein absoluter Skandal.

Offline1
Offline1
Kinig
2 Monate 19 Tage

Dieses Jahr kam das “Weihnachtsgeld” von Mami schon etwas früher…..

TheRealFantozzi
TheRealFantozzi
Grünschnabel
2 Monate 19 Tage

lächerlich.

primetime
primetime
Kinig
2 Monate 19 Tage

Beachtliche Summe – da wird der “Eigenstolz” und der Sinn nach Recht schnell an zweite Stelle geschoben.

Doolin
Doolin
Kinig
2 Monate 18 Tage

…war ein teurer Spass für randy Andy…
😝

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
2 Monate 19 Tage

Das soll mir mal jemand erklären ob das gerecht ist?

Die 14 Millionen ist gut das das Geld gezahlt wird.

Trotzdem sollte der Royal zu den sexualstraftätern weggesperrt werden.

Da sieht man wieder einmal was einem blüht wenn man blaues Blut hat. Ironie off

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