Zoe Straub spielt die Nichte Rosa

Vierteiler “Pregau” startet mit begleitendem Online-Angebot

Montag, 05. September 2016 | 09:19 Uhr

Es gibt wohl nicht wenige, die beim abendlichen Fernsehgenuss das Smartphone nicht mehr aus der Hand legen. Wenn ab 26. September der von ORF und ARD koproduzierte Krimi-Vierteiler “Pregau” über den Bildschirm flimmert, müssen das die Zuschauer auch gar nicht mehr: Mit dem Wiener Start-up Tonio wurde dafür ein begleitendes Online-Angebot entwickelt, das die Serie vertiefen soll.

In den Filmen selbst steht Maximilian Brückner in der Hauptrolle vor einigen Problemen: Als Polizist Hannes Bucher gibt es für ihn nicht nur im Privaten Dinge, die reichlich Kopfzerbrechen bereiten. Allen voran ist es eine scheinbar alltägliche Verkehrskontrolle, die sein Leben und das seiner Mitmenschen aus den Fugen geraten lässt. Denn er stoppt seine Nichte Rosa (Zoe Straub), die betrunken und ohne Führerschein hinter dem Steuer sitzt. Nur eine Anzeige kann sie wirklich nicht brauchen, weshalb sie Hannes verführt – nicht unbeobachtet.

Wenn damit insgesamt 360 Minuten Krimispannung eingeleitet werden, kann man also sein Smartphone zücken. Einerseits gibt es einen Online-Profiler, der nähere Einblicke zu den einzelnen Charakteren bietet. So werden sukzessive Dossiers freigeschaltet, während ein parallel laufender Lügendetektor angeben soll, ob eine Figur in “Pregau” die Wahrheit sagt oder nicht. Die kriminalpsychologischen Notizen wurden dabei in Zusammenarbeit mit dem Gerichtspsychiater Reinhard Haller erarbeitet, der die Hauptcharaktere genauer analysiert. Auch über ein Videotagebuch wird man stolpern, geführt von Hannes’ Tochter Sandra (Antonia Jung).

Für ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner ist das Unterfangen “ein ‘Tandem’ aus fiktionalem TV-Event und Online-Angebot, das die Vielschichtigkeit der Geschichte und Charaktere aus einer zusätzlichen Perspektive beleuchtet”. Durch den Online-Profiler werde das Publikum “zum Mitwirkenden”. Neben Brückner sind in den Hauptrollen u.a. Ursula Strauss, Robert Palfrader, Thomas Stipsits, Armin Rohde und Wolfgang Böck zu sehen. Für Regie und Drehbuch zeichnet Nils Willbrandt verantwortlich.

Von: apa

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