Es-Fußballer Wayne Rooney sorgt sich um seine Frau

Wayne Rooney: Gerichtsstreit nimmt Ehefrau sehr mit

Dienstag, 17. Mai 2022 | 17:00 Uhr

Der Gerichtsstreit mit Rebekah Vardy hat die englische Fußball-Spielerfrau Coleen Rooney nach Angaben ihres berühmten Ehemanns verändert. “Ich habe erlebt, wie meine Frau in den vergangenen zweieinhalb Jahren wirklich mit allem zu kämpfen hatte, sie ist eine andere Mutter, eine andere Frau geworden”, sagte Ex-Nationalspieler Wayne Rooney (36) am Dienstag als Zeuge vor Gericht in London. “Es war sehr traumatisch für meine Frau.”

Er hoffe, dass seine Familie nach dem Verleumdungsprozess über das Verfahren hinwegkommen könne, sagte Rooney. Der nunmehrige Trainer war bisher bei jedem der sechs Prozesstage im Gericht dabei.

Rebekah Vardy (40), Ehefrau von Stürmer Jamie Vardy, verklagt Coleen Rooney (36) wegen Verleumdung. Rooney hatte Vardy öffentlich vorgeworfen, sie habe private Informationen an die Boulevardzeitung “The Sun” weitergegeben. Dies weist Vardy zurück.

Wayne Rooney sagte, seine Ehefrau sei immer wieder frustriert gewesen, dass private Geschichten an die Presse gelangten. “Während es Coleen offensichtlich verärgerte, wollte ich mich nicht einmischen”, sagte der einstige Stürmerstar. “Coleen behält viel für sich, und ich habe der Sache einfach nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt.” Coleen habe ihm zwar mal gesagt, dass sie Rebekah verdächtige, aber auch dem habe er nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt. Erst als seine Ehefrau ihre Vorwürfe am 9. Oktober 2019 öffentlich machte, habe er von dem ganzen Ausmaß erfahren.

Jamie Vardy wies in einer Mitteilung Aussagen von Wayne Rooney zurück. Der ehemalige Kapitän der Nationalmannschaft hatte vor Gericht gesagt, er habe auf Bitten des Fußballverbands FA während der Europameisterschaft 2016 mit Vardy über dessen Ehefrau gesprochen. Der FA sei besorgt gewesen, dass Rebekah Vardys “Medienaktivitäten” für Ablenkung sorgten. Jamie Vardy ließ nun mitteilen, er habe nie mit Rooney über Rebekah gesprochen. “Wayne redet Blödsinn”, hieß es.

Von: APA/dpa

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