Im Zentrum des Rechtsstreits steht ein Brief von Meghan an ihren Vater

Weiterer Erfolg für Meghan im Rechtsstreit gegen Zeitung

Mittwoch, 12. Mai 2021 | 16:33 Uhr

Im Rechtsstreit von Herzogin Meghan gegen die britische Zeitung “Mail on Sunday” hat die 39-Jährige weiteren Rückenwind bekommen. Eine am Mittwoch veröffentlichte Entscheidung des Londoner High Court stützte ein vorheriges Urteil zugunsten der Ehefrau von Prinz Harry. Die Argumentation des Verlags, zu dem die “Mail on Sunday” gehört, habe sich auf “eine spekulative Hypothese” reduziert, für die es keine ausreichenden Belege gebe, so der Richter.

Es gebe daher auch keine realistischen Chancen auf einen Erfolg in einem Prozess. Im Zentrum des Rechtsstreits steht ein privater Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle, aus dem die Zeitung in mehreren Artikeln zitiert hatte – wogegen Meghan geklagt hatte. Zuletzt ging es darum, wer das Urheberrecht an dem Schreiben habe. Die Zeitung hatte argumentiert, ein ehemaliger Mitarbeiter von Meghan könne Miturheber sein, da diese den Entwurf des Briefes mit ihm geteilt habe.

Bereits im Februar hatte Meghan vor Gericht den ersten wichtigen Erfolg gegen den Verlag errungen. Der Londoner Richter stimmte der Abkürzung des Verfahrens zu und gab ihrer Auffassung Recht, dass durch die teilweise Veröffentlichung eines Briefs ihre Persönlichkeitsrechte verletzt worden seien. Der Verlag wollte dies nicht akzeptieren.

Von: APA/dpa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Weiterer Erfolg für Meghan im Rechtsstreit gegen Zeitung"


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Offline
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Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Hallo SN Redaktion, die junge Frau will doch nicht mehr ständig in der Öffentlichkeit sein. Sie erwartet, dass ihre Persönlichkeitsrechte geschützt werden und sie wünscht sich ein “ganz normales” und “selber finanziertes” Familienleben. Bitte erfüllen Sie Ihr diesen Wunsch und nehmen von Berichten über sie Abstand. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 2 Tage

Mit dieser Nachricht, nicht mehr in den Medien sein zu wollen, wollte sie ja erst recht in die Medien kommen.

Gustl64
Gustl64
Superredner
1 Monat 3 Tage

Total unwichtig, hat niemand etwas davon.

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
1 Monat 3 Tage

Gott sei Dank ist sie wieder in die Medien gekommen.

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