Austropop-Urgestein Wolfgang Ambros

Wolfgang Ambros ortet “viele braune Haufen in der FPÖ”

Montag, 06. August 2018 | 13:35 Uhr

Austropopper Wolfgang Ambros wird “Angst und Bange, wenn ich daran denke, was die österreichische Regierung in den nächsten drei Jahren noch so alles anstellen wird”. In der Süddeutschen Zeitung kritisiert der 66-Jährige den Umgang der FPÖ mit Vorkommnissen wie der “Liederbuch-Affäre”. Vizekanzler HC Strache glaube er “kein Wort”. “Ich bin mir sicher, dass es viele braune Haufen in der FPÖ gibt.”

“Weil die Regierung die ganze Zeit nur über Ausländer redet, fällt vielen Österreichern gar nicht auf, wohin die Reise geht. Die Pläne dieser Regierung bekommen nicht nur die Flüchtlinge zu spüren, sondern bald auch ärmere Österreicher”, so Ambros.

Kritik übt Ambros auch daran, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) “skandalöse Aussagen der FPÖ unkommentiert lässt. Der schweigt immer, wenn es unangenehm wird.” Mit Strache habe er “den Mann fürs Grobe. Dem und seiner rechtsradikalen Truppe lässt Kurz einfach alles durchgehen. Von einem Kanzler erwarte ich, dass er auf den Tisch haut, wenn der Koalitionspartner sich danebenbenimmt.” Der Kanzler sei aber de facto abhängig von der FPÖ: “In Wirklichkeit ist Kurz nämlich gar nicht so stark, wie alle denken.”

(S E R V I C E – Das gesamte Interview: http://go.apa.at/69qPG1xi)

Von: apa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Wolfgang Ambros ortet “viele braune Haufen in der FPÖ”"


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Staatsfeind
Staatsfeind
Tratscher
8 Tage 7 h
Wenn man einen beträchtlichen Teil seiner Zeit damit verwendet, die Gegenwart zu untersuchen und kritisch zu hinterfragen, dann ist ein derartiges Resultat ein schlechtes Zeugnis. Sozis, egal ob rot oder braun lackiert, möchten immer nur eines: den Leuten vorschreiben, was sie zu tun und zu denken haben. Derartige Propheten hat es nun schon wirklich ausreichen gegeben. Das Resultat in der Geschichte war immer der Tod von Millionen von Menschen. Die Menschen sollten aufhören zu gehorchen, denn durch Gehorsamsverweigerung sind die großen Katastrophen bestimmt nicht entstanden und man bedenke, nur Sklaven gehorchen. Freie Menschen sind niemandem Gehorsam schuldig. Lenin, Mao, Hitler… Weiterlesen »
Protler
Protler
Grünschnabel
8 Tage 6 h

Solange der Teil der Gehorchenden überwiegt ist nicht gehorchen mit größter gesellschaftlicher Inakzeptanz einhergehend … leider … Versuche persönlich mit kleinen Schritten bzw. Aktionen dem gesellschaftlichen Gleichklang einen winzigen, aber wichtigen neuen Ton zu geben. Auch da ist es manchmal schon schwierig auf Verständnis zu stoßen. Meine Feigheit verbietet es mir noch im großen Stil dem Ungehorsam zu verfallen.

ivo815
ivo815
Kinig
8 Tage 5 h

Insofern hat Ambros recht

Markus.Bergmeister
Markus.Bergmeister
Grünschnabel
8 Tage 4 h

Wenn uns das eine weitere prominente Person, als moralische Instanz, uns minderbefähigten Normalmenschen sagt dann höhren wir natürlich hechelnd zu…

gapra
gapra
Superredner
7 Tage 14 h

@Markus.Bergmeister Auch wenn Sie sich in Ironie versuchen, es wäre gar nicht schlecht, sich die verschiedenen Meinungen anzuhören, man muss dabei weder hecheln,noch muss man sich als “Normal”Mensch minderbefähigt fühlen.

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