Xavier Naidoo berief sich in der Verhandlung auf die Kunstfreiheit

Xavier Naidoo wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe

Dienstag, 17. Juli 2018 | 09:24 Uhr

Der Sänger Xavier Naidoo wehrt sich mit einer Unterlassungsklage vor dem Landgericht Regensburg gegen Antisemitismus-Vorwürfe. Am Dienstag soll das Urteil gesprochen werden. Der 46-jährige Naidoo (Söhne Mannheims) berief sich in der Verhandlung vor drei Wochen nach Gerichtsangaben auf die Kunstfreiheit und betonte, dass er sich gegen Rassismus einsetze. Den Vorwurf wies er im Gerichtssaal zurück.

Bei einer Veranstaltung der Amadeu-Antonio-Stiftung im vergangenen Jahr in Straubing hatte eine Referentin vor Publikum gesagt: “Er ist Antisemit, das ist strukturell nachweisbar.” Naidoo erwirkte daraufhin eine vorläufige Verfügung, dass diese Äußerung zu unterlassen sei. Das Gericht befasste sich in der Verhandlung mit der Auslegung des Wortes “Antisemitismus”. Die Beklagte bekräftigte ihren Standpunkt, wonach Naidoo in seinen Liedtexten auch antisemitische Codes und Chiffren verwende. Diese seien ihm nicht bekannt, hielt der Musiker dagegen.

Von: APA/dpa/lsw

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1 Kommentar auf "Xavier Naidoo wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe"


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Waltraud
Waltraud
Superredner
6 Tage 3 h

Es entsteht für mich der Eindruck, dass man den Sänger fertig machen will. Er ist unbequem, sagt was er denkt. Aber Rassismus und Antisemitismus kann man ihm bestimmt nicht vorwerfen. Er ist ja selber kein waschechter Deutscher. Übrigens mag ich seine Musik sehr.

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Xavier Naidoo klagt auf Unterlassung

Xavier Naidoo wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe

Dienstag, 26. Juni 2018 | 16:25 Uhr

Der Sänger Xavier Naidoo (“Ich kenne nichts”) setzt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe zur Wehr. Das Landgericht Regensburg verhandelte am Dienstag eine Unterlassungsklage des 46-Jährigen. Naidoo, der mit der Band Söhne Mannheims bekannt wurde, berief sich dabei nach Gerichtsangaben auf die Kunstfreiheit und betonte, dass er sich gegen Rassismus einsetze.

Bei einer Veranstaltung der Amadeu-Antonio-Stiftung im vergangenen Jahr in Straubing hatte eine Referentin vor Publikum gesagt: “Er ist Antisemit, das ist strukturell nachweisbar.” Naidoo erwirkte daraufhin eine vorläufige Verfügung, dass diese Äußerung zu unterlassen sei. Die “Mittelbayerische” berichtete zuerst über den Gerichtstermin. Das Urteil soll 17. Juli bekanntgegeben werden.

Das Gericht befasste sich in der Verhandlung mit der Auslegung des Wortes “Antisemitismus”. Die Beklagte bekräftigte ihren Standpunkt, wonach Naidoo in seinen Liedtexten auch antisemitische Codes und Chiffren verwende.

Naidoo hatte unter anderem mit seinem Lied “Marionetten”, in dem Politiker beschimpft werden, Aufsehen erregt. Am Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) 2014 sprach er in Berlin bei einer Demonstration der sogenannten Reichsbürger, die die staatliche Ordnung in Deutschland ablehnen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) zog Ende 2015 die Nominierung des Sängers für den Eurovision Song Contest (ESC) nach öffentlicher Kritik zurück.

Von: APA/dpa

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2 Kommentare auf "Xavier Naidoo wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwürfe"


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m69
m69
Superredner
26 Tage 19 h

Xavier Naidoo, ein Mann mit Rueckgrad. Punkt!

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
26 Tage 17 h

Jep. Erst als rassistisch beschimpft, zog aufgrund seiner abstammung nicht und jetzt die üblichen Keule, die immer zieht. Auch ohne Beweise

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