"Alexa" hörte nicht ganz - oder zu - aufmerksam zu

“Alexa” verschickte versehentlich aufgenommenes Gespräch

Sonntag, 27. Mai 2018 | 07:20 Uhr

Eine Serie von Hörfehlern von Amazons digitaler Assistentin hat dazu geführt, dass eine Unterhaltung eines nichts ahnenden Paares in den USA aufgenommen und an einen ihrer Kontakte verschickt wurde. Die Software im Echo-Lautsprecher hat laut Amazon im Gespräch fälschlicherweise ihren Namen “Alexa” herausgehört. Das startet die Aufnahme, damit das Assistenzprogramm Sprachbefehle ausführen kann.

Später glaubte Alexa, den Auftrag “verschicke Nachricht” (“Send Message”) gehört zu haben und fragte zurück “an wen?”. Das Paar schien diese Frage jedoch nicht gehört zu haben und unterhielt sich einfach im Hintergrund weiter – Alexa filterte unterdessen aus dem Gespräch etwas heraus, was einem der Namen auf der Kontaktliste ähnelte. Schließlich fragte Alexa ebenfalls ungehört noch einmal nach, ob eine Nachricht an den Kontakt verschickt werden solle – und schnappte aus der weiteren Unterhaltung des Paars das Wort “right” (“richtig”) auf. Das Paar aus dem Bundesstaat Oregon wurde auf den Vorfall erst durch einen Anruf des Empfängers der Nachricht aufmerksam, wie Bloomberg berichtete.

“So ungewöhnlich diese Abfolge der Ereignisse auch war, wir prüfen Optionen, wie solche Fälle noch weniger wahrscheinlich gemacht werden können”, erklärte Amazon dazu. Datenschützer kritisieren vernetzte Lautsprecher mit digitalen Assistenten oft als Risiko für die Privatsphäre – und der Fall zeigt beispielhaft, wie sie durch Fehler verletzt werden kann.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Fehler von Alexa für Aufsehen sorgt: Im vergangenen Jahr brach die Polizei in Pinneberg bei Hamburg in der Nacht eine Wohnung auf, aus der zu laute Musik dröhnte. Wie sich herausstellte, hatte sich ein Echo-Lautsprecher auf voller Lautstärke selbst aktiviert, während der Besitzer nicht zu Hause war.

Von: APA/dpa

Kommentare

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9 Kommentare auf "“Alexa” verschickte versehentlich aufgenommenes Gespräch"


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Einheimischer
Einheimischer
Grünschnabel
26 Tage 4 h

Wer den Scheiß braucht, soll es haben….
Mit allen Konsequenzen…

Miniwahr
Miniwahr
Grünschnabel
26 Tage 3 h

Warum muss man sich so ein dämliches gerät auch anschaffen?

Gredner
Gredner
Superredner
26 Tage 3 h

Wer sich einen Spion ins Haus holt, darf sich nciht wundern, wenn er ausspioniert wird. Und wer dafür auch noch Geld bezahlt, der hat wohl zuviel und sollte mal was spenden.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Superredner
26 Tage 3 h

Selber Schuld wenn man sich den Krempel kauft und daheim aufstellt, da braucht man sich hinterher nicht beschweren…

wiakimpdir4
wiakimpdir4
Grünschnabel
26 Tage 1 Min

Anscheinend ols Ewiggestrige do im Forum, verwehrts enk lei gegen ols nuie. A Smartphone hobs ober? Wiso sell? Isch a nix onders
In 10 Johr, bol ols vernetzt sein werd kemms nimmer mit bzw. iatz schun, deswegen lehnt es jo konsequent ab 😂 des werd mir iatz an Haufen Minus einbringen, isch mir ober gleich. I hon so a Gerät und finds cool

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
25 Tage 23 h

Warum muss man sich mit dem digitalen Scheiss das Leben selber schwer machen?

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Superredner
26 Tage 2 h

Down with big broth…ehm…big Alexa!

GR
GR
Grünschnabel
26 Tage 2 h

Abfarzen!

anonymous
anonymous
Superredner
25 Tage 17 h

Wer so ein Blödsinn kauft, fühlt sich wohl einsam

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