Matteo Maria Moretti geehrt

Auszeichnung eines unibz-Projekts des Visuellen Journalismus in Barcelona

Freitag, 19. Juni 2015 | 11:52 Uhr

Bozen/Barcelona – Wenn Worte dem schnellen Wandel oder dem Verständnis komplexer Inhalte nicht genügend Ausdruck verleihen können, kommen bewegte Bilder zum Einsatz: Mit seiner Darstellung der Themen Immigration und Integration im Forschungsprojekt Volksrepublik Bozen hat Matteo Maria Moretti, Professor an der Fakultät für Design und Künste, gestern den renommierten Kommunikationspreis „Data Journalism Award 2015“ zugesprochen erhalten. Dies im Rahmen der internationalen Tagung von Herausgebern in Barcelona.

Das Projekt Volksrepublik Bozen wurde von Matteo Maria Moretti gemeinsam mit einem Team unterschiedlicher Spezialisten umgesetzt: der Anthropologin Sarah Trevisiol, dem Journalisten Fabio Gobbato, dem Programmierer Daniel Graziotin und dem Graphikdesigner Gianluca Seta. Die chinesische Bevölkerung in der Stadt Bozen war Inhalt eines Semesterprojektes innerhalb seines Faches „Interactive & Motion Graphics“, aber auch Aufbau der Forschungsplattform visualjournalism.unibz.it an der Fakultät für Design und Künste.

Am gestrigen Donnerstag wurde Matteo Maria Moretti auf der Tagung Global Editors Network Summit in Barcelona der erste Preis in der Kategorie der Visualisierung von Daten in kleinerem Umfang zuerkannt (Data visualization of the year, small newsrooms). Die Veranstaltung wird von Knight Foundation, Google und der Open Society Foundation unterstützt und vereint alljährlich herausragende Namen aus aller Welt der digitalen Kommunikation. Zentrales Thema in diesem Jahr waren die Trends in der Darstellung von Nachrichten, und die Zukunft des Journalismus liegt ganz klar im multimedialen Ansatz, also jenem, der für die “Volksrepublik Bozen” verwendet wurde.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen