Temer ist lebendiger, als die Pensionskasse befürchtete

Brasilianische Pensionskasse verlangte Temers Lebensbeweis

Montag, 05. Februar 2018 | 08:15 Uhr

Eine brasilianische Pensionskasse hat von Staatschef Michel Temer einen Lebensbeweis verlangt – und ihm Zahlungen gestrichen, weil er nicht persönlich vorstellig wurde. Der 77-Jährige kommentierte den Vorfall am Samstag gut gelaunt: Er sei glücklich, wie jeder andere Brasilianer behandelt zu werden, so der Präsident. Er könne aber versichern, dass es ihm “gut, wirklich gut” gehe.

Brasilianer müssen ein Mal im Jahr bei ihrer Pensionskasse vorstellig werden und damit beweisen, dass sie noch am Leben sind. Die nationale Pensionskasse verlangte das gleiche von Temer, der als früherer Staatsanwalt eine Pension bezieht.

Weil der konservative Staatschef den Behördengang nicht auf sich nahm und damit formell gesehen den Lebensbeweis schuldig blieb, wurde die Pension für November und Dezember nicht ausgezahlt, wie die Zeitung “O Globo” kürzlich berichtete.

Der Zufall will, dass der höchst unbeliebte Präsident derzeit versucht, eine umstrittene Pensionsreform durchzuboxen. Unter anderem soll das Eintrittsalter in den Ruhestand erhöht werden.

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "Brasilianische Pensionskasse verlangte Temers Lebensbeweis"


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Staenkerer
15 Tage 2 h

des isch guat! wenn insre politiker es errechnete olter von 87 nit erlebn, senden se ihnen de rente no ins jensets noch 😆 😁😂😃

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