Die Tiere kommen nun auf dem Hof einer Nonne unter

Büffel fliehen aus Schlachthof – Nonne nimmt sie auf

Freitag, 24. Juli 2020 | 07:35 Uhr

Eine Gruppe asiatischer Büffel ist in Bangkok dem Schlachthaus entkommen und soll nun auf dem Gnadenhof einer buddhistischen Nonne eine neue Heimat finden. Die sechs Tiere waren am Mittwoch aus einem Schlachthof in Bangkok geflohen und wurden anschließend auf einer viel befahrenen Straße in der thailändischen Millionenmetropole gesichtet.

Videos und Fotos von den ausgebüxten Rindern gingen im Internet viral. Nun will sich die Nonne Phakjira Hatthakitchamroen, die in der westlichen Provinz Ratchaburi eine Farm für gerettete Tiere betreibt, um die Geflüchteten kümmern.

“Die Tiere haben gefühlt, dass sie in Gefahr waren und sind deshalb geflohen”, sagte Phakjira der Deutschen Presse-Agentur. Sie setze sich seit Jahren bei den Behörden dafür ein, das Töten von asiatischen Büffeln zu verbieten, aber es gebe leider bisher keine Fortschritte. “Ich möchte, dass die Tiere die gleichen Rechte wie Katzen und Hunde bekommen.”

Jedoch fehlte es der Nonne zunächst am nötigen Geld, um die Büffel zu kaufen – sie kosten stolze 290.000 Baht (knapp 8.000 Euro). Nun habe sie das Geld aber unter anderem durch Spenden gesammelt – am Donnerstag würden die Tiere auf ihren Hof überführt, so die Nonne. Dort beherbergt sie nach eigenen Angaben bereits 400 Büffel, 500 Kühe sowie mehr als 50 Katzen und Hunde. “Tiere aus Schlachthöfen zu retten, wird von vielen Buddhisten als großes Verdienst betrachtet”, schrieb die örtliche Zeitung “Khaosod”.

Von: APA/dpa

Kommentare

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12 Kommentare auf "Büffel fliehen aus Schlachthof – Nonne nimmt sie auf"


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schlauer
schlauer
Grünschnabel
21 Tage 17 h

Tiere spüren dass sie in grosser gefahr sind und flüchten! Ist auch schon im schlachthof in der bozner industriezone passiert. Ein grosser dank daher der nonne die sich um sie kümmert!
Mein aufruf daher: der fleischkonsum muss weltweit reduziert werden um das tierleid zu reduzieren. Das starke auftreten des corona virus in fleischverarbeitenden betrieben siehe tönnies in deutschland sollte auch eine warnung sein….

Alpenrepuplik
Alpenrepuplik
Universalgelehrter
21 Tage 16 h

„Schlauer „ stimme dir vollkommen zu!!! Wenn Tiere schon sterben müssen damit wir unser Fleisch haben, dann nur aus Artgerecher Haltung!!! Aus Mutterkuh-Haltung, aus Weidehaltung!!!! Jedes Lebewesen hat das Recht auf die beste Lebensweise!!! Wir Menschen sollten Jedes Lebewesen achten, besonders Tiere!!!
Gott hat uns diese Lebewesen geschenkt, damit wir Nahrung haben!!! ACHTET SIE DEMENTSPRECHEND!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
21 Tage 15 h

👍 Bin bei dir. Bei Thönnies soll anscheinend schon wieder was im Busch sein. Diese 💩 nimmt kein Ende.

genau
genau
Kinig
21 Tage 11 h

Ich fimde den Buddhismus generell sehr interessant. 🙂

Diese Tiere zu retten hat für diese Nonne wohl auch eine Spirituelle Bedeutung.

Beim Fleischkonsum gebe ich dir Recht.
Ich hoffe das wir irgendwann die Möglichkeit haben Fleisch zu essen ohne dass Tiere dafür sterben müssen.

Bis es soweit ist sollte man Tiere so MENSCHLICH wie möglich behandeln.

Wir sind keine Primaten mehr.
Und man kann den Fortschritt nutzen um unötiges Leid zu verhindern.

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 8 h

@Alpenrepuplik der Gerechte erbarmt Sich auch Seiner Tiere.Vers aus ….dem Alten od.Neuen Testament.Die Christen müsstens schon wissen😇

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Superredner
21 Tage 15 h

8000 € für ein Rindvieh, 2000 € für ein Schaf oder Ziege. Hurra wir Viehbauern werden reich, ein Hoch auf die Tierschützer!

schlauer
schlauer
Grünschnabel
21 Tage 10 h

@Landschaftspfleger
Mitnehmen könnt ihr aber auch nichts….
Apropo ich esse bereits schon seit über zehn jahren kein fleisch mehr und mir geht es gesundheitlich bestens!
Also mit mir verdient ihr mal nichts…

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Universalgelehrter
21 Tage 6 h

@schlauer…ich esse Fleisch und um das geht es doch auch nicht. Es fehlt vielen der Respekt vor einem Mitlebewesen, das es sich im Gegenteil zum Menschen nicht aussuchen kann, wie es lebt. Ich kaufe mein Fleisch bei einem Bauern, der seine Tiere ganzjährig so hält, daß sie es auswählen können, ob sie im Offenstall oder auf Weiden mit Waldbestand leben wollen. Geschlachtet wird in einem Mobilschlachtstand direkt an der Weide. Natürlich kostet das Fleisch deutlich mehr, aber für mich ist es immer etwas Besonderes und nicht, wie bei Vielen, ein Billiglebensmittel, das täglich auf den Tisch kommt.

Sag mal
Sag mal
Kinig
21 Tage 16 h

Dank🙏 an die Bhuddistische Nonne.

Hotznplotz
Hotznplotz
Grünschnabel
20 Tage 20 h

Die glückliche Kuh vom Bauer sog Danke, jetzt kennts mi essen

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