Mit 200 Sachen geblitzt - Und danach zerstörungswütig

Deutscher Autobahn-Raser wollte Radar anzünden

Montag, 03. Juni 2019 | 06:00 Uhr

Um eine Geldstrafe wegen zu schnellen Fahrens zu vermeiden, hat in Deutschland ein Autofahrer ein Radargerät mit einem Akkubohrer bearbeitet und wollte es anschließend in Brand setzen. Der 54-Jährige war nach Polizeiangaben auf der Autobahn 93 in Richtung Rosenheim mit über 200 km/h unterwegs, als er geblitzt wurde. An der Stelle waren jedoch nur 60 km/h erlaubt.

Der Mann beschädigte nach den Angaben daraufhin die Außenwand des Anhängers, in dem das Radar stand, mit einem Akkubohrer. Anschließend wollte er demnach Benzin in den Innenraum füllen und dieses entzünden.

Da die Anlage regelmäßig kontrolliert wird, wurde der Mann noch bei seinem Versuch durch eine Streifenbesatzung der Polizei festgenommen. Das Benzin wurde sichergestellt.

Der angerichtete Schaden liegt bei etwa 1.500 Euro. Sämtliche Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberwachung können laut Polizei ausgewertet werden. Somit werden den Fahrer neben den Folgen der begangenen Straftat auch die eines Geschwindigkeitsverstoßes treffen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Deutscher Autobahn-Raser wollte Radar anzünden"


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Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
15 Tage 5 h

Der sieht seinen Führerschein lange nicht mehr. Wenn überhaupt. So ein Vollpfosten.

tschonwehn
tschonwehn
Tratscher
15 Tage 47 Min

@Waltraud da bin ich mir nicht so sicher. Im deutschen Straßenverkehr kannst du dir so ziemlich alles erlauben, ohne daß dir groß was passiert.
Besser wäre es gewesen, die Polizei hätte seine Karre angezündet, inkl. seinem Führerschein.

jomai
jomai
Grünschnabel
14 Tage 23 h

nur in italia könnte er sich jetzt die autobahnbrücke runterstürzen. 1500 schaden? unsere leeren blitzer kosten schon 5000!

Storch24
Storch24
Superredner
14 Tage 18 h

Er wohnt ja nicht in Italien, für ihn Glück

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