Die Brennergrenze und deren Überschreiten

Euregio-Website mit neuer Persönlichkeit und neuem Ort

Dienstag, 21. April 2015 | 17:32 Uhr

Bozen – Wie laufen die Grenzkontrollen am Brenner ab und welches ist ihr rechtlicher Rahmen? Was ist das Besondere am Museum für Tiroler Bauernhöfe in Kramsach? Wer steckt hinter der Kulturgenossenschaft "Leit Motiv"? Antworten darauf geben die neuen Videos des Monats auf der Homepage der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino.

Die kreativen Köpfe, die hinter der Kulturgenossenschaft "Leit Motiv" stehen, die Grenzkontrollen am Brenner und das Museum für Tiroler Bauernhöfe in Kramsach – das sind die neuen Monatsthemen auf der "Bürger"-Seite der Europaregion unter www.europaregion.info/

Auf die Grenzkontrollen am Brenner geht die Rechtsfrage des Monats ein. Mit dem Schengener Abkommen wurden diese an den Binnengrenzen der beteiligten Staaten abgeschafft. Damit werden Personen, welche die Grenze zwischen zwei Schengen-Staaten überqueren, bis auf einige Stichproben nicht mehr kontrolliert. Was ein Reisender beachten muss, der die Brennergrenze überschreitet, darüber klärt Harald Baumgartner von der Landespolizeidirektion Tirol in der Euregio-Rechtsfrage des Monats auf. Er geht dabei auf das Schengen-Abkommen ebenso ein wie auf den Unterschied zwischen Schengen- und EU-Mitgliedsstaaten (www.europaregion.info/de/ablauf-und-rechtlicher-rahmen-fuer-grenzkontrollen-am-brenner.asp).

Die Jugendkulturszenen der drei Eurregio Länder Tirol, Südtirol und Trentino wachsen immer stärker zusammen und überwinden Grenzen verschiedenster Art, so dass diese gar nicht mehr als solche empfunden werden. Ein Beispiel dafür ist "Leit Motiv" – eine kreative Kulturgenossenschaft aus Bozen. Hinter "Leit Motiv" stecken drei junge Leute aus allen Teilen der Europaregion, Sara aus Bozen, Laura aus Rovereto und Marco aus Innsbruck, die sich über ein flexibles Netzwerk mit der Organisation und Kommunikation von Kulturveranstaltungen in der Europaregion und darüber hinaus beschäftigen (www.europaregion.info/de/persoenlichkeit-monat.asp).

Der Ort des Monats ist hingegen das Museum Tiroler Bauernhöfe, das zwischen Innsbruck und Kufstein im Gebiet der Kramsacher Seen liegt und 1974 gegründet wurde. Das Freilichtmuseum umfasst 14 Bauernhöfe und 24 Nebengebäude aus Nord-, Süd- und Osttirol. Die in mühevoller Kleinstarbeit übersiedelten Gebäude bieten dem Museumsbesuchenden Einblick in das bäuerliche Alltagsleben vergangener Zeiten (www.europaregion.info/de/museum-tiroler-bauernhoefe.asp).

Die Europaregion informiert jeden Monat neu über herausragende Persönlichkeiten, interessante Orte und brennende Rechtsfragen mit grenzüberschreitendem Bezug. Europaregion-weit aktive Menschen, einladende Ausflugsziele und rechtliche Grundlagen für das Leben und Wirtschaften in der Europaregion werden in Wort, Bild und Ton vorgestellt. Wer die Website der Europaregion aufruft, findet zudem Pressemitteilungen, Veranstaltungshinweise und Projektbeschreibungen in deutscher und italienischer Sprache, die grundlegenden Informationen auch auf Englisch und Ladinisch.

Von: ©lpa