Skurriler Vorfall in München landet vor Gericht

Fahrgast stopft Taxilenker Geld in den Mund

Dienstag, 15. September 2015 | 09:43 Uhr

München – In einem Münchner Taxi kam es jüngst zu einem skurrilen Zwischenfall. Der 29-jährige Fahrgast und der Taxilenker kamen während der Fahrt ins Streiten. Der Gast beanstandete, dass Fahrer zu langsam fuhr und bei gelben Ampeln anhielt.

Schließlich stieg der 29-Jährige aus und weigerte sich, das Fahrgeld zu zahlen. Als der Taxilenker darauf bestand, stopfte der Mann ihm einen 100-Euro-Schein in den Mund. Die Handlung blieb nicht ohne Folgen: Der Fahrer trug eine blutende Schürfwunde im Gesicht davon.

Geklärt wurde die Angelegenheit am Ende vor dem Amtsgericht. Dieses entschied, dass der 29-Jährige dem Taxifahrer 500 Euro Schmerzensgeld zahlen muss.

Von: ©lu