Fazit: Nur Nichttragen gefährdet die Gesundheit

FFP2-Masken erwiesen sich im NGO-Check als schadstofffrei

Dienstag, 23. März 2021 | 14:20 Uhr

Seit der Einführung der FFP2-Maskenpflicht hat die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 zahlreiche Anfragen erhalten. Konsumenten wollten wissen, ob hier eventuell gesundheitliche Gefährdungen durch Schadstoffe zu erwarten wären oder ob es Unterschiede zwischen chinesischen und österreichischen Masken geben würde. Deswegen und auch um teilweise vorhandener Maskenskepsis vorzubeugen, hat die NGO nun getestet. Gefunden wurde außer Spuren von Zink jedoch nichts.

“Viele Menschen fühlen sich nicht ausreichend informiert. Wir haben also Masken der am häufigsten vertretenen Marken gekauft und diese ins Labor geschickt”, erklärte Dagmar Gordon, Leiterin der Abteilung für Biodiversität, Landwirtschaft, Ernährung und Chemie bei Global 2000. Untersucht wurden die FFP2-Masken auf mögliche Inhaltsstoffe in Form von Weichmachern, Schwermetallen, Formaldehyd, Chlorparaffine und andere. Einen besonderen Fokus wurde laut NGO auf jene Masken gelegt, die im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind. “Besonders seit Zweifel im Bezug auf die tatsächliche Herkunft der von ‘Hygiene Austria’ vertriebenen Masken aufgetaucht sind, erreichten uns viele Anfragen.”

Außer der in Österreich produzierten Hygiene Austria Maske stammten alle untersuchten Artikel aus China. Erfreulicherweise waren alle Proben frei von den erwähnten Schadstoffen: “Zum Glück ergaben unsere Untersuchungen, dass keine der Masken Weichmacher, Formaldehyd, flüchtige organische Substanzen oder Polyzyklische Kohlenwasserstoffe enthielt”, fasste Waltraud Novak, Chemikalien-Expertin der NGO die Ergebnisse zusammen.

Nur in zwei Masken wurde Nickel in Spuren gefunden, jedoch um eine Zehnerpotenz unter dem Oeko-Tex-Standard, der Hautverträglichkeit von Textilien prüft. “Wir wollen mit diesem Test einen weiteren Beitrag zur Bevölkerungsgesundheit leisten und wissenschaftliche Aufklärung bieten. Das Tragen handelsüblicher FFP2-Masken ist nicht gesundheitsgefährdend – das Verweigern des Maskentragens aber sehr wohl”, lautet Gordons abschließendes Fazit.

Von: apa

Kommentare

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11 Kommentare auf "FFP2-Masken erwiesen sich im NGO-Check als schadstofffrei"


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Grossmaul
Grossmaul
Grünschnabel
30 Tage 15 h

komisch dasses nr zomp ffp2 viele infizirte gib.

nuisnix
nuisnix
Universalgelehrter
30 Tage 14 h

Daseschieht nur, weil viele lieber auf Grossmäuler hören als auf die Experten…

nightrider
nightrider
Superredner
30 Tage 13 h

Wenn sich die Leit infiziert hobn, a Maske werds wohrscheinlich koane aufghob hobn.

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
30 Tage 13 h

Grossmaul ….. find i gor net komisch!  i konn mir vorstellen, dass de, de sich olm no privat treffn entweder mit Freunden oder mit Familie, bei der Gelegenheit  KEINE ffp2 Maske tragen!!!

Schunsell
Schunsell
Grünschnabel
30 Tage 15 h

So ein Schmarrn! Das ist wieder einmal eine Studie die niemand braucht. Weiß doch jeder das die Grenzwerte so hoch sind, das da nie was rauskommt. Einfacher Versuch: Ne Stunde die FFP2 Maske auf und ne Stunde ohne. Den Unterschied merkt jeder selbst…

bubbles
bubbles
Universalgelehrter
30 Tage 13 h

Warum tut mir nach 8 Stunden tragen die Lunge weh?

Frank
Frank
Superredner
30 Tage 11 h

Weil FFP2 Masken auf Grund der Filterfunktion eine etwa 60%b höhere Atemlast haben, als chirurgische Masken. Genau deshalb schreibt, zumindest in D, der Arbeitsschutz vor, max. Tragezeit am Stück 75 min, danach mind. 30 min ohne Maske, insgesamt max. 3x am Tag.

Allerdings, daß die Masken einiger Hersteller stark nach Chemie riechen, ist sicher auch nicht ganz bedeutungslos.

Smirre15
Smirre15
Tratscher
30 Tage 15 h

und auf Mikroplastik wurde nichts untersucht? Ich frage mich bloß warum ich dann aus arbeitsmedizinischen Gründen als Träger solcher Masken immer Untersuchungen machen muss ob ich diese wohl tragen darf? Also ist dies arbeitstechnisch gesehen eine Schikane? Denn lt. obiger Studie darf sie jeder Mensch ohne Bedenken tragen.

bubbles
bubbles
Universalgelehrter
30 Tage 11 h

Zünde sie mal an. Sie tropft. Dann wäre die Frage bzgl des Mikroplastiks auch geklärt.

Tratscher
30 Tage 13 h

Die Maskenqualität wird nicht das Problem sein. Problematisch bei der FFP2 ist eher die zu lange Tragedauer. Laut Arbeitsmediziner sollte nach 60 Minuten eine Pause gemacht, also die Maske für mindestens 10 Minuten abgenommen werden. 

Frank
Frank
Superredner
30 Tage 12 h

“Außer der in Österreich produzierten Hygiene Austria Maske stammten alle untersuchten Artikel aus China.”

War da nicht etwas?
https://www.news.at/a/hygiene-austria-masken-betrug-11942259
https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/5954369/Skandal-um-Masken_Hygiene-Austria_Massive-Vorwuerfe-von-Informanten

Gerade die Masken von Hygiene Austria werden ja scheinbar zum größten Teil in China zugekauft. Das zeigt mal wieder, wie sehr man “unabhängigen” Tests heutzutage glauben kann.

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