Erstarrte Reptilien

Frostiges Wetter in Florida lässt Leguane von Palmen regnen

Mittwoch, 23. Dezember 2020 | 07:55 Uhr

Im für seine milden Winter bekannten US-Bundesstaat Florida wird es kalt zu Weihnachten: “Frostige Temperaturen und herabfallende Leguane sind möglich”, erklärte der Nationale Wetterdienst in Miami am Montag auf Twitter. Die Bewohner des Sonnenscheinstaates müssten für ein paar Tage Shorts und T-Shirts gegen wärmere Kleidung tauschen und zudem aufpassen, ob erstarrte Reptilien von den Palmen auf sie herabregnen.

Bei Temperaturen unter vier Grad Celsius fallen die Leguane in eine Art Kältestarre. Sie können sich nicht mehr auf den Bäumen halten, in denen sie leben. Die Behörden raten davon ab, die Reptilien zum Aufwärmen mit nach Hause zu nehmen, da sie Menschen angreifen können, wenn sie bei steigenden Temperaturen wieder zum Leben erwachen.

Die in der Region eigentlich nicht heimischen Leguane breiten sich seit den 60er-Jahren in Florida aus, wo die Temperaturen selbst im Winter für gewöhnlich selten unter 18 Grad fallen. Während einer Kältewelle im Jahr 2018 fielen schon einmal viele Leguane von den Bäumen.

Die Reptilien gelten dort als Plage, weil sie die heimische Flora beschädigen. Im vergangenen Jahr riefen die Behörden dazu auf, möglichst viele Leguane zu töten.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "Frostiges Wetter in Florida lässt Leguane von Palmen regnen"


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Superredner
1 Monat 5 Tage

Hab diese “Viecher” auch schon erlebt, zum Gruseln.

genau
genau
Kinig
1 Monat 5 Tage

Leguane?
Sind doch interessante Tiere! 😄

eisern
eisern
Tratscher
1 Monat 5 Tage

Tolle Neuigkeiten aus den USA. Wollte Donald Trump nicht nach Florida ziehen?

faif
faif
Superredner
1 Monat 5 Tage

…alles gute kommt von oben? 🙂 … sagte die kokosnuss bevor sie mir auf den kopf fiel. 😉

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