Der Junge behauptete, als Geisel gehalten zu werden

Frustrierter Bub löste mit Papierflieger Polizeiaktion aus

Donnerstag, 13. Juli 2017 | 06:45 Uhr

Weil er abends nicht mehr auf den Spielplatz durfte, hat ein Neunjähriger in München mit einem Papierflieger um Hilfe gerufen – und die Polizei auf den Plan. Ein Passant fand den Zettel des Buben in der Nacht auf Sonntag auf der Straße. Der Bub hatte darauf geschrieben: “Hilfe ich werde als Geisel festgehalten, befreit mich” sowie seine Adresse.

Die Polizei schickte nach Angaben vom Montag daraufhin mehrere Streifenwagen zu dem Haus. Doch dann erklärte der Kleine: Er habe um 20.00 Uhr nicht mehr auf den Spielplatz gedurft, und so habe er gleich mehrere solche Papierflieger auf die Straße geworfen. Außer einer Standpauke der Eltern wird der folgenreiche Hilferuf des Buben keine Konsequenzen haben – der Neunjährige ist strafunmündig.

Von: APA/dpa