24-Jähriger reist durch Neuseeland

Für Pokémon Go den Job gekündigt

Montag, 18. Juli 2016 | 12:37 Uhr

Auckland – Das Pokémon-Fieber hat auch Neuseeland erfasst. Der 24-jährige Tom Currie aus Auckland hat seinen Job gekündigt, um durch das ganze Land zu reisen und alle 151 Pokémon einfangen zu können.

Der junge Mann buchte 20 Busfahrten gebucht, um zwei Monate durch Neuseeland zu reisen. Seit das Smartphone-Spiel Pokémon Go veröffentlicht wurde, hat er bereits sechs Städte besucht.

Tom Currie zieht es durch: Er ist losgezogen, um sie alle zu schnappen, und lebt damit den feuchten Traum eines jeden Pokémon-Fans. „Ich wollte ein Abenteuer“, erklärt er im Interview mit dem Guardian. Er habe sechs Jahre lang gearbeitet. Nun wollte er unbedingt eine Auszeit. „Und Pokémon gab mir die Chance, diesen Traum zu leben“, erklärt der 24-Jährige.

Nun steht er jeden Morgen auf, um sich auf die Jagd zu begeben. Bisher habe er schon über 700 Pokémon gefangen und 91 Pokédex-Einträge, darunter auch seltene Exemplare. Schlafen könne er besonders gut, da er jeden Tag so viele Kilometer laufe.

Die krasseste Erfahrung machte er in dem Städtchen Christchurch, das eine Art Hotspot für Pokémon-Jäger wurde. „Wir waren dort ungefähr 100 Leute, die jagten. Einige dieser Menschen sind normalerweise nur zu Hause und ziemlich introvertiert“, sagt er. Die Pokémon-Jagd führe diese Leute ironischerweise in die reale Welt raus. „Es war eine ziemlich geschäftige Atmosphäre, wer ein Pokémon entdeckte, hat sofort die Menge alarmiert“, erzählt Currie.

Tom achtet beim Reisen auch auf die Brieftasche. Er schläft bei Freunden auf dem Sofa oder in Hostels. In Neuseeland hat seine Reise auch das Interesse lokaler Fernsehsender geweckt. Sein Endziel ist es, Mewto zu fangen – das Pokémon mit der Nummer 150.

Von: ©mk