Erstes Treffen der Gruppe "Nicole of last night"

Hartnäckiger Student schrieb Massen-E-Mail an 246 Nicoles

Donnerstag, 13. September 2018 | 07:50 Uhr

Mit seiner Hartnäckigkeit hat ein kanadischer Student die Frauen mit Namen “Nicole” an seiner Universität einander näher gebracht. Carlos Zetina hatte nach einer Verabredung mit einer niederländischen Austauschstudentin an der Uni in Calgary nur den Vornamen und eine falsche Telefonnummer in der Tasche, ließ sich davon aber nicht abschrecken.

Er schrieb 246 Nicoles an der Hochschule ein E-Mail mit dem Betreff: “Habe dich gestern Abend getroffen und du hast mir die falsche Nummer gegeben.” “Wir haben jetzt dieses “Nicole-Netzwerk”, sagte Nicole Manaog, Studentin der Kommunikationswissenschaften daraufhin.

Denn der Massenverteiler führte anfangs zwar nicht zum Erfolg, dafür aber zu einer Nicole-Gruppe beim Onlinenetzwerk Facebook: Bei “Nicole von gestern Abend” begann ein lebhafter Chat der von Zetina zusammengebrachten Frauen gleichen Vornamens, wie die Studentin der Theaterwissenschaften, Nicole Rathberger, sagte.

Etwa 15 von ihnen verabredeten sich auf diesem Wege in einer Bar auf dem Campus der Universität in der Provinz Alberta. Am vergangenen Freitag wurde dann auch die gesuchte Nicole von einer Freundin auf die neue soziale Bewegung in ihrem Namen aufmerksam. Sie soll nun beim nächsten Nicole-Abend in der Bar mit weiteren rund 25 Gleichnamigen dabei sein. Auch Zetina bekam, was er wollte: Eine weitere Verabredung in der kommenden Woche, wie Rathberger sagte. Allerdings ohne die anderen Nicoles.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "Hartnäckiger Student schrieb Massen-E-Mail an 246 Nicoles"


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Neumi
Neumi
Universalgelehrter
10 Tage 14 h

Dass er überhaupt an so viele Email-Adressen gekommen ist, spricht nicht für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen an der Uni, zumindest wäre das der Fall, wenn sie in Europa liegen würde.

nuisnix
nuisnix
Grünschnabel
10 Tage 12 h

Das mit dem Datenschutz ist ein ausgemachter Blödsinn. Mit dem neuen Dekret bekommen einige, die sonst zu nichts nütze wären, eine Arbeit…
Wer das Dekret einhalten will und es einmal genau durchgelesen hat, kann nur den Kopf schütteln…
Arbeiten ist kein Spaß mehr!

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
10 Tage 11 h

Nicht zwingend, könnte ja ein öffentlicher Verteiler der Uni sein.

der Rote Wichtel
10 Tage 4 h

Liebe Neumi
Erfreu dich lieber an dieser tollen Geschichte anstatt immer etwas zum meckern zu finden

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