Gannon will nicht Banksy sein und auch nicht dafür gehalten werden

“Ich bin nicht Banksy” – Walisischer Lokalpolitiker gibt auf

Freitag, 27. Mai 2022 | 08:10 Uhr

Ein Lokalpolitiker in Wales hat sein Mandat aufgegeben, weil er zu oft für den berühmten anonymen Graffiti-Künstler Banksy gehalten wurde. Die “ziemlich lächerlichen” Behauptungen seien in verschiedenen sozialen Netzwerken verbreitet worden, sagte der Waliser William Gannon dem Sender BBC, der am Dienstag darüber berichtete. Er sei so oft aufgefordert worden, zu belegen, dass er nicht Banksy sei, dass dies seine politische Arbeit behindert habe.

Weshalb Gannon für den weltbekannten Künstler gehalten wurde, blieb unklar. Schließlich ließ sich der Politiker sogar einen Anstecker mit der Aufschrift “I am not Banksy” anfertigen. Nun will Gannon statt in der Kommunalpolitik wieder als Künstler tätig sein, wie er es auch in der Vergangenheit schon gewesen war. Banksy sei jedoch sehr willkommen, in der walisischen Stadt Pembroke Dock ein Werk zu hinterlassen, sagte Gannon. “Das würde uns sehr gut tun, gerade unserem Tourismus.”

Die Identität des berühmten Street-Art-Künstlers Banksy ist noch immer unbekannt. Regelmäßig hinterlässt er Kunstwerke an öffentlichen Orten im Vereinigten Königreich und weit darüber hinaus – oft mit gesellschaftskritischem Tenor.

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

2 Kommentare auf "“Ich bin nicht Banksy” – Walisischer Lokalpolitiker gibt auf"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
neidhassmissgunst
neidhassmissgunst
Superredner
1 Monat 1 Tag

Banksy ist ein Marketinggag mit dem einige Investoren im Hintergrund gutes Geld machen. 
Mit dem Mythos des unbekannten Künstlers ist schon das Alleinstellungsmerkmal da, ein paar Striche eines Zeichners werden zu Millionen, natürlich gibt es dann immer wieder mal ein neues Werk damit die Erinnerungswerbung klappt. 

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 1 Tag

“I am not Banksy” … Nur der echte Bansky würde so was behaupten!!!

wpDiscuz