Sie wollte die Ausgangssperre umgehen

Kanadierin führt Mann im Lockdown an der Leine aus

Mittwoch, 13. Januar 2021 | 08:00 Uhr

Mit einer unkonventionellen Lösung wollte eine Kanadierin die Corona-bedingte Ausgangssperre in der Provinz Quebec umgehen – und hat sich damit eine Strafe eingehandelt. Die Frau sei nach Beginn der Ausgangssperre um 20.00 Uhr im Freien gewesen und habe einen Mann an einer Leine geführt, teilte die Polizei mit. Auf ihren Verstoß gegen die Ausgangssperre angesprochen, habe die Frau mit ernster Miene erwidert, sie gehe Gassi “mit ihrem Hund”.

Der Fall ereignete sich den Angaben zufolge in der 150 Kilometer östlich von Montreal gelegenen Stadt Sherbrooke. Die Beamten hätten den Eindruck gehabt, dass die Frau sie “auf die Probe stellen” wolle, sagte Polizeisprecherin Isabelle Gendron. Die Spaziergängerin müsse nun eine Strafe in Höhe von 1.500 kanadischen Dollar (967 Euro) zahlen.

Die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit aus Infektionsschutzgründen akzeptieren wollte die Frau jedoch nicht, wie Gendron sagte: Den Polizisten habe sie gesagt, dass sie vorhabe, während des Lockdowns jeden Abend auf die Straße zu gehen.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "Kanadierin führt Mann im Lockdown an der Leine aus"


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PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Superredner
3 Tage 11 Min

Das ist der Wunsch jeder Frau: den Mann an der Leine zu führen.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
3 Tage 1 h

Und der “Hund” musste nix zahlen ?!

primetime
primetime
Universalgelehrter
3 Tage 25 Min

Die Aussage “mein Hund” stimmt falls charakterlich der Mann sich wie einer benimmt.
So ein armer Hund

Trina1
Trina1
Tratscher
2 Tage 22 h

Immer mehr die nicht alle Tassen im Schrank haben, finde es eine Frechheit und des Mandl unterwürfig!

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