Der Nachwuchs hat noch eine zarte Größe

Klapperschlangen-Nachwuchs im Wiener Haus des Meeres

Donnerstag, 19. April 2018 | 12:10 Uhr

Das Uracoan-Klapperschlangenpärchen hat im Wiener Haus des Meeres in der Vorwoche Nachwuchs bekommen. Wie der Indoor-Zoo am Donnerstag mitteilte, bringt diese aus Venezuela stammende Spezies fertig entwickelte Jungtiere zur Welt. Bei den Uracoans handelt es sich um eine hochgiftige Klapperschlange. Ein Biss kann unter anderem zu Lähmungen, Muskelauflösung und akutem Nierenversagen führen.

In ihrer natürlichen Umgebung benutzt die Schlange ihr Gift, das sie bei einem blitzschnellen Biss über mächtige Giftzähne injiziert, zum Töten ihrer Beute, die hauptsächlich aus kleinen Säugetieren besteht. Ihr Gift ist aber auch eine wirksame Verteidigungswaffe.

Damit es aber gar nicht erst zu einer Konfrontation kommen muss, besitzen fast alle Klapperschlangen am Schwanzende die berühmte Rassel, mit der sie ein lautes rasselndes, klapperndes Geräusch erzeugen können um auf sich aufmerksam zu machen und potenzielle Feinde abzuschrecken. Diese Rassel besteht aus Kapseln verhornter Haut, die bei jeder Häutung an der Schwanzspitze zurückbleiben und so Stück für Stück länger wird.

Das in Wien-Mariahilf angesiedelte Uracoan-Pärchen stammt übrigens aus einer Beschlagnahmung. Im ersten Stock im Haus des Meeres können die Jungtiere in einem kleinen Babybecken innerhalb des Terrariums ihrer Eltern bewundert werden.

Von: apa

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