Der "mutmaßliche Killer" aus Rosenheim muss 3.240 Euro "löhnen"

Mann gibt sich in Bayern als Mörder aus – Nun muss er zahlen

Donnerstag, 17. September 2020 | 07:00 Uhr

In einem Supermarkt hat sich ein Rosenheimer als Killer auf der Suche nach dem nächsten Opfer ausgegeben – nun muss er den dadurch verursachten Polizei-Großeinsatz bezahlen. 3.240 Euro müsse er für die Fahndung mit mehreren Polizeistreifen entrichten, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Mittwoch in Rosenheim mit.

Ende Februar hatte der zunächst unbekannte Mann laut Polizei eine Angestellte des Geschäfts mit seinem Geständnis in Angst und Schrecken versetzt, gerade einen Menschen getötet zu haben. Seine Hand sei dabei offensichtlich mit Blut verschmiert gewesen. Kurz darauf verschwand er, sorgte mit seiner Äußerung aber für eine Großfahndung. Etwa einen Monat später kamen die Ermittler auf die Spur des damals 67-Jährigen und stellten fest, dass er niemanden getötet hatte. Das angebliche Opfer sei wohlauf gewesen.

Das Amtsgericht habe daraufhin einen Strafbefehl wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten erlassen, berichtete die Polizei. Außerdem sei eine “empfindliche” Geldstrafe verhängt worden, die er zusätzlich zu den Einsatzkosten bezahlen müsse.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Mann gibt sich in Bayern als Mörder aus – Nun muss er zahlen"


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Sag mal
Sag mal
Kinig
11 Tage 9 h

nur mehr Verrückte .🙈

herta
herta
Grünschnabel
11 Tage 3 h

So ist’s richtig sollte öfters so schnell gehen.

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