Zusammenarbeit mit Stiftung „Borodine“

Tagung: Orthopädische Fehlbildungen bei Kindern

Freitag, 12. Juni 2015 | 18:57 Uhr

Meran – Orthopädische Fehlbildungen des Bewegungsapparates bei Kindern erfordern sehr große Erfahrung in der Behandlung: Nicht nur bei chirurgischen Eingriffen müssen die Vor- und Nachteile abgewogen werden. Fähiges fachärztliches Personal, aber auch kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Therapie- und Pflegebereich, sind hier besonders gefordert. Am Freitag, den 12. Juni 2015 fand im Krankenhaus Meran eine Fachtagung mit hochkarätigen Experten aus Russland und lokalen Ärzten statt. Rund 20 Fachleute nutzten die Gelegenheit, sich zu den neuesten Techniken zu informieren.

Zusammenarbeit mit Stiftung „Borodine“

In die Wege geleitet hat die Tagung Andrei Prouss, Präsident der Stiftung „Borodine“ in Meran, welche sich um den Kulturaustausch zwischen Russland und Südtirol bemüht. Bereits vor einem halben Jahr war, im Rahmen der „St. Petersburger Tage", der bekannte russische Kinderorthopäde Prof. Alexei Baindurashvili zu Besuch in Meran. Der in Russland und auch international vor allem für seine Operationen an Kindern mit Fehlstellungen sehr bekannte Orthopäde hielt einen interessanten Vortrag und Sanitätskoordinator Dr. Roland Döcker war beeindruckt: „Ich habe einen Menschen und Arzt erlebt, der wirklich für seinen Beruf und die Kinder, die er behandelt, ‚lebt‘.“

Tagung nun mit Fachleuten aus den verschiedensten Bereichen

Aufgrund der positiven Resonanz wurde diese Tagung nun in erweiterter Form, d.h., mit nunmehr mehreren Referenten zum Thema, angeboten: Heute fanden ganztägig Referate zur chirurgischen Behandlung dieser Krankheitsbilder statt. Rund 20 Fachleute informierten sich über Krankheitsbilder, OP-Techniken und moderne Diagnosemethoden. Ein Austausch zwischen Südtirol und Russland ermöglichte es, auch internationale Methoden zu vergleichen. Sanitätskoordinator Dr. Roland Döcker gelang es gleich von Anfang an, die russischen Gäste von sich einzunehmen: Er begrüßte und hieß sie in ihrer Muttersprache herzlich willkommen.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt