Reste von Fischernetzen

Toter Pottwal in Schottland mit 100 Kilogramm Müll im Magen

Montag, 02. Dezember 2019 | 10:45 Uhr

Im Magen eines toten Pottwals haben Experten in Schottland etwa 100 Kilogramm Müll entdeckt. Reste von Fischernetzen, Seile, Sackerln, Verpackungsbänder und Plastikbecher hatten sich im Magen zu einem riesigen Ball geformt, wie der britische Sender BBC am Montag berichtete. Der Müll stammt demnach vom Festland und von Fischerbooten.

Das Tier war auf der Isle of Harris angeschwemmt worden, die zu den Äußeren Hebriden zählt. Es handelt sich um die südliche Region der Insel Lewis and Harris. Umweltschützern zufolge war zunächst noch nicht klar, ob der Wal direkt durch den Plastikmüll starb.

“Das Tier war nicht in einem besonders schlechten Zustand”, teilte die schottische Gruppe Smass (Scottish Marine Animal Stranding Scheme) auf Facebook mit, die gestrandete Meerestiere erfasst. “Die Menge an Plastik im Magen ist trotzdem erschreckend.”

Immer wieder werden in den Weltmeeren tote Wale entdeckt, die wahrscheinlich durch Plastik verendeten. Die jetzt gefundene Menge ist ungewöhnlich groß.

Von: APA/dpa

Kommentare

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17 Kommentare auf "Toter Pottwal in Schottland mit 100 Kilogramm Müll im Magen"


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Tanne
Tanne
Superredner
8 Tage 5 h

Die Reichen dieser Welt haben kein Geld um ihren Müll Ordentlich zu entsorgen, diese Armen Kreaturen.

Spiegel
Spiegel
Grünschnabel
8 Tage 5 h

Indien Afrika und China verpesten am meisten die Meere mit Plastik.

Jiminy
Jiminy
Tratscher
8 Tage 4 h

@Spiegel
zum (gross)Teil von UNSEREM Müll der kostengünstig nach Asien verfrachtet wird und dort noch kostengünstiger im Meer entsorgt!!

nok
nok
Tratscher
8 Tage 3 h

Die Reichen, du sprichst über Europa also wir!!!
Entwicklungshilfe wurde geleistet, mit was? Wasser in Plastikflaschen, Hygiene-Vorschriften auch Plastik,
WIE JETZT?

falschauer
8 Tage 3 h

das problem hat nichts mit arm und reich zu tun, sondern betrifft alle….entlang von landstraßen werden bei uns einfach müllsäcke aus fahrenden autos geworden, oder einfach an straßenränder entsorgt, wenn alle so denken würden wo kämen wir da hin

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
8 Tage 3 h

@Spiegel

In diese Länder verfrachtet die EU sehr viel Müll !!
Traurige Gesellschaft!

xXx
xXx
Superredner
8 Tage 1 h

@Spiegel auch dort wächst das Bewusstsein und einzelne Länder sind uns schon voraus.
Wir tun gut daran unsere Hausaufgaben zu machen, denn in vielen Dingen gehören wir zu den größten Umweltsündern pro Einwohner.

https://www.dw.com/de/afrika-ohne-plastikm%C3%BCll-traumhaft-sch%C3%B6n-aber-noch-weit-weg/a-44428945

Jiminy
Jiminy
Tratscher
8 Tage 47 Min

@falschauer
wir waren Urlaub in Sardinien: in 30 Minuten haben wir einen grossen Plastiksack voll Müll gesammelt… auf alle Strände das gleiche Bild!

elvira
elvira
Superredner
7 Tage 18 h

@Spiegel und fa wem kriagn sie in müll? genau fa ins

falschauer
7 Tage 6 h

@Jiminy das glaube ich dir gerne

nikki
nikki
Tratscher
8 Tage 5 h

Schrecklich , wiaviel Tiere und Fische im Meer verenden, lei weil der Mensch seinen Müll im Meer entsorgt.

Wirschaffendas
8 Tage 1 h

Jo, so ein Pottwal mit 200 Meter langen Darm und bis zu 50 Tonnen Gewicht stirbt an 100 Kilo Plastik.
Sischer.

Vieldenker
Vieldenker
Superredner
8 Tage 54 Min

Logisch, konn genua sein!!!

Reitiatz
Reitiatz
Tratscher
8 Tage 2 h

a poor lait isch ols gleich weilana a poor euro firn entsorgn ruian werfn sie ols in bäche, flüsse und meere inni. do miaßn sofort teiflische strofn hee susch ischs drweil zu spat

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
7 Tage 11 h

Der Mensch ist und bleibt die grösste Gefahr für Natur und Umwelt.

Makke
Makke
Neuling
7 Tage 10 h

Greeeetaaa bitte kommen💪

Sintiroler
Sintiroler
Grünschnabel
7 Tage 18 h

Dauert nimmer long donn werdn mir Menschen in insern eigenen Müll ersticken wenns net drastische Änderungen gib!

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