"Irreführende Werbung"

Vorteilspaket von Danone ohne Vorteil

Dienstag, 21. Januar 2020 | 07:05 Uhr

Wer im Supermarkt zum “Vorteilspack” greift, erhofft sich aufgrund einer größeren Verkaufsmenge einen Rabatt. Das muss aber nicht sein, wie das Beispiel “Actimel” des Lebensmittelherstellers Danone zeigt. Das Milchgetränk wurde in Verpackungen zu sechs und zehn Stück abgegeben, wobei auf der Großpackung der Schriftzug “Vorteilspack” stand. Der Preis pro Flasche war aber teuerer als im Sechser-Pack.

Dieser nachteilige “Vorteil” bewegte einen Salzburger Konsumenten sich an die Arbeiterkammer (AK) zu wenden, die wegen “irreführender Werbung” den Rechtsweg bestritt. Erstinstanzlich bekam die Arbeitnehmervertretung recht und nun wurde auch vom Oberlandesgericht Wien die Sicht der Kammer bestätigt, wie die AK am Freitag mitteilte. Das Urteil sei rechtskräftig.

Von: apa

Kommentare

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9 Kommentare auf "Vorteilspaket von Danone ohne Vorteil"


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Marisa
Marisa
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Als Verbraucher muss man wirklich gut aufpassen und nachrechnen damit man nicht zuviel bezahlt.

lottchen
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

nicht nur danone verfolgt diese strategie… habe oft schon die erfahrung gemacht dass größere packungen in wahrheit überhaupt nicht billiger sind sondern sogar teurer…auch aktionspackungen sind oft nur besch*** aber es kostet einfach auch viel zeit immer alles zu vergleichen… somit wird es vielen gar nicht auffallen und die firma freuts natürlich…

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Da der Kilo- oder Literpreis bei allem verpflichtend ist, sollte es nicht so schwierig sein, die Preise zu vergleichen.
Vielleicht sollte man betreutes Einkaufen einführen.

Einen Vorteil hat der 10er Pack ja, man hat 4 mehr. 🤣🤣🤣

berthu
berthu
Superredner
1 Monat 3 Tage

Größere Verpackung kostet mehr Plastik…

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 3 Tage

Manchmal können die Hersteller aber auch nichts dafür, bzw. nur über Umwege.

Die Läden kaufen die Produkte zu verschiedenen Preisen ein, kriegen aus verschiedensten Gründen (Menge, Lagerstatus, was auch immer) Preisnachlässe und geben die dann eventuell an ihre Kunden weiter. Da kann es schon mal passieren, dass bei 2 gleichwertiten Produkten eines deutlich billiger ist als das andere.
Außerdem kostet das gleiche Produkt bei einem Händler deutlich weniger als bei einem anderen.

Deswegen würd ich jetzt keinen Hersteller verklagen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, z.B. zumindest den angegebenen Preis pro Kilo zu vergleichen.

Eppendorf
Eppendorf
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Wenn Danone verklagt wurde, liegt es wohl an deren Verkaufspreisen und nicht am Geschäft.

Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Kein Sinn für Ironie! Der Vorteil war für Danone.

Suedtirol quo vadis
1 Monat 3 Tage

Genau. Wo steht denn für wen der Vorteil gilt?. Und wo steht dass es ein finanzieller Vorteil sein muss? Die Menge ist ja mehr, also ein Mengenvorteil… etc

tzick
tzick
Neuling
1 Monat 3 Tage

irgendwann geht der Schuss immer nach hinten los …. es werden noch mehrere auffliegen…

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