Extreme Wetterbedingungen machen Vorhaben zu gefährlich

Winterbesteigung auf den Manaslu: Moro und Lunger geben auf

Mittwoch, 08. April 2015 | 17:21 Uhr

Nepal – Das Wetter spielt einfach nicht mit. Simone Moro und Tamara Lunger brechen auch ihren zweiten Anlauf, den Manaslu im Winter zu erklimmen, ab.

Über Facebook teilen die beiden Alpinisten mit, dass der viele Neuschnee und die ständigen Lawinenabgänge die Umsetzung ihres Vorhabens viel zu gefährlich machen.

In einem selbst gedrehten Video erklären Moro und Lunger, dass sie zwar vorerst aufgeben, die Winterbesteigung als solche aber noch folgen werde.

BISHER (Tamara Lunger und Simone Moro wieder am Manaslu)

Die Alpinisten Tamara Lunger und Simone Moro haben ihren Traum von einer Winterbesteigung des Manaslu noch nicht aufgegeben.

Bekanntlich mussten sie Anfang März wegen mehrerer Lawinenabgänge und schlechtem Wetter den winterlichen Aufstieg auf den Achttausender abbrechen.

In diesen Tagen haben sie einen neuen Anlauf gewagt und sind zum Manaslu zurückgekehrt. Sie mussten jedoch feststellen, dass ihr Basislager vom Schnee beschädigt wurde. Das Zelt wurde durch das Gewicht des Schnees niedergedrückt und die Schlafsäcke sind durchnässt.

Doch die Alpinisten haben vorgesorgt: Auf Facebook schreibt Simone Moro, dass sie ein neues Zelt und neue Schlafsäcke mitgebracht haben.

Tamara Lunger meint hingegen über das soziale Netzwerk, dass es wie verhext sei. Kaum am Berg eingetroffen, habe es wieder begonnen zu schneien. Auch das Donnern der Lawinen sei aus der Ferne wieder zu vernehmen. Auch wenn die Chancen für eine Besteigung des Berges klein sind, sei die Stimmung gut.

Der Manaslu hat eine Höhe von 8.163 Metern und ist er der achthöchste Berg der Erde, berichtet Alto Adige online.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen