Vermischtes

Alte Verwüstung und neue Erdstöße in Indonesien [1:10]

Donnerstag, 26. September 2019 | 09:06 Uhr

Das Ausmaß der Zerstörung, das der Drohnenflug über die indonesische Insel Sulawesi zeigt, lässt sich als dramatisch bezeichnen. Aktuell veröffentlicht von einer UN-Behörde, liefern die Aufnahmen einen Einblick in die Lage knapp ein Jahr, nachdem Erdbeben und Tsunami die Region verwüsteten. Das Beben der Stärke 7,5 und der dadurch ausgelöste Tsunami töteten mehr als 4.000 Menschen und verletzten Hunderte weitere.

Ein Zusammenschluss von Rotem Kreuz und Rotem Halbmond gaben an, dass aktuell noch rund 57.000 von der Katastrophe Betroffene in eigentlich temporären Unterkünften leben, ohne konkrete Perspektive, in ihre Häuser zurückzukehren. Man habe Zehntausende mit Wasser, Nahrungsmitteln, Hygiene-Päckchen und Decken versorgt.

Am Donnerstag erschütterte ein Erdbeben die Provinz Maluku. Augenzeugen luden Bilder hoch, die die Auswirkungen der Erdstöße im Osten des Landes mit einer Stärke von 6,5 zeigten. Zu sehen waren Schäden an Gebäuden und Straßen. Die Gefahr eines Tsunamis besteht nach Angaben des zuständigen, geophysischen Amtes allerdings nicht.

Von: reuters

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