Vermischtes

Berggorillas in Gefahr! [1:48]

Montag, 20. Juli 2020 | 12:56 Uhr

Bilder aus der Demokratischen Republik Kongo – Theodore hat es überstanden.

Vorletzte Woche hatten Ranger des Virunga National Park den dreijährigen Berggorillajungen in einer Falle entdeckt. Sein Arm drohte abzusterben.

Doch um in Ruhe arbeiten zu können, mussten die Wildhüter nicht nur Theodores besorgte Mutter ablenken, sondern auch den 300 Kilo schweren Vater beruhigen. Emannuel de Merode, der Direktor des Nationalparks, erinnert sich.

“Wir waren erfolgreich, aber das Risiko war groß, besonders wegen des aufgeregten Silberrückens.”

Szenen wie diese kennen die Wildhüter. Während der Coronaviruskrise aber habe sich die Frequenz der Vorfälle erhöht. Denn viele Mitarbeiter müssten zu Hause bleiben, die Gorillas blieben unbeaufsichtigt. Gestiegene Lebensmittelpreise und die in der Krise steigende Arbeitslosigkeit treibt mehr Menschen dazu, sich an den Tieren zu vergreifen.

“In den vergangenen Wochen haben wir sehr viel mehr Fallen in den Bergen entdeckt als für gewöhnlich. Und dann ging letzten Freitag dann eben doch einer unserer Gorillas in die Falle.”

Erst im April war der Nationalpark in die Schlagzeilen geraten. Vermutlich waren es Hutu-Rebellen, die 16 Menschen töteten, zwölf von ihnen waren Wildhüter.

Von: reuters

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