Politik

Bundesregierung will Schub für Investitionen in Afrika [1:43]

Dienstag, 19. November 2019 | 18:01 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel musste am Dienstag viele Hände schütteln. Zur zweiten großen Afrika-Konferenz in Berlin waren die Repräsentanten von zwölf afrikanischen Staaten in die deutsche Hauptstadt gekommen. Mit dem Treffen will die Bundesregierung ihr Engagement in der 2017 gestarteten Initiative “Compact with Africa” verstärken.

Zu der Initiative gehören mittlerweile Länder wie Tunesien, Senegal, Togo, Ruanda oder Äthiopien. Sie alle haben sich zu mehr Transparenz und Reformen verpflichtet.

Die Bundesregierung will mit einem Bündel von Maßnahmen für einen Investitionsschub in Afrika sorgen. Ziel sei es, einen sich selbsttragenden Aufschwung zu schaffen.

Die afrikanischen Länder müssten dafür die Voraussetzungen schaffen, sagte Merkel.

“Wir glauben – und davon bin ich zutiefst überzeugt – dass mehr Transparenz auch mehr Investoren in diese Länder bringen kann. Weil natürlich für deutsche oder gerade Investoren aus den G20-Ländern, aber für deutsche, mittelständische Unternehmen zum Beispiel, ist es ganz ganz wichtig, dass Vertrauen herrscht, dass Transparenz herrscht, dass man weiß, wo investiere ich und welche Bedingungen finde ich.”

Als größte Probleme in Afrika gelten laut Merkel das sehr starke Bevölkerungswachstum und die Sicherheitslage etwa in der Sahelzone. Firmen beklagen sich zudem über Korruption und den Mangel an ausgebildeten Fachkräften. Der Afrikaverein der deutschen Wirtschaft hatte zuvor eine bessere staatliche Absicherung von Investitionen in Afrika gefordert.

Von: reuters

Kommentare

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1 Kommentar auf "Bundesregierung will Schub für Investitionen in Afrika"


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Superredner
18 Tage 11 h

Merkel, Conte und die Frau aus Norwegen und die Banker mit den ganzen Afrikanischen Vertretern…..ob das gutgeht.
Das man die vergabe der Gelder an Geburtenkontrolle knüpft hat man garantiert nicht vorgeschlagen. Aber das EU Parlament hat ja eh das Jahrzehnt der Afrikaner beschlossen. Im Link das Eu Papier. http://www.europarl.europa.eu/doceo/document/TA-8-2019-0239_DE.html

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