Politik

De Maiziere – Flüchtlingszahlen in 2016 deutlich gesunken [1:31]

Mittwoch, 11. Januar 2017 | 15:41 Uhr

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben von Bundesinnenminister Thomas de Maiziere rund 280.000 Asylsuchende nach Deutschland gekommen. Das seien weniger als ein Drittel der im Jahr 2015 registrierten Geflüchteten, sagte der CDU-Politiker am Mittwoch in Berlin. 2015, zur Hochphase der Flüchtlingsbewegungen, kamen 890.000 Menschen nach Deutschland.

O-TON BUNDESINNENMINISTER THOMAS DE MAIZIERE (CDU) (“Die Entwicklung der Asylzahlen zeigt: Die Maßnahmen der Bundesregierung entfalten ihre Wirkung. Es ist gelungen, das Migrationsgeschehen zu ordnen, zu steuern und die Zahl der Menschen, die zu uns kommen, zu begrenzen.”)

Auch die Arbeit des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat sich nach Worten ihres Chefs Frank-Jürgen Weise. So habe das Bamf im vorigen Jahr eine Rekordzahl von 695.000 Asylanträgen entschieden.

O-TON CHEF DER BUNDESANSTALT FÜR MIGRATION UND FLÜCHTLINGE (BAMF), FRANK-JÜRGEN WEISE (“Und das Schönste ist der Erfolg, dass wir heute den geflüchteten Menschen so begegnen können, wie man es eigentlich von Deutschland erwartet und da eben klar differenziert. Diejenigen, die unsere Zuwendung, Liebe, Unterstützung brauchen, das ist besser organisiert. Es ist aber auch klar: Wer uns betrügt, der muss damit rechnen, dass das erkannt wird und sanktioniert wird. Das ist für mich ein gutes Gefühl.”)

Die größte Gruppe der Asylbewerber waren syrische Staatsbürger.

Etwa 25.000 Menschen seien im vergangenen Jahr in ihre Herkunftsländer abgeschoben worden, während etwa 55.000 freiwillig zurückgekehrt seien.

Von: reuters

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