Wirtschaft

Deutsche Firmen schließen in Angola Millionen-Verträge ab [0:56]

Samstag, 08. Februar 2020 | 10:06 Uhr

Der angolanische Präsident Joao Lourenco hat Interesse an der Lieferung deutscher Küstenschutzboote bekundet. Allerdings sei dafür eine Finanzierung aus Deutschland nötig, sagte Lourenco am Freitag in Luanda nach einem Treffen mit Kanzlerin Angela Merkel. Die Ausrüstung einer Teilstreitkraft sei natürlich sehr teuer, sagte der Präsident des ressourcenreichen Landes, das seit 2015 aber unter dem Ölpreisverfall leidet.

Deutschland und Angola wollen in Zukunft wirtschaftspolitisch enger zusammenarbeiten. Bei dem Besuch unterzeichneten deutsche Firmen am Freitag Abkommen im Wert von rund 900 Millionen Euro. Der Ingenieurdienstleister Gauff und zwei Baufirmen sicherten sich den größten Auftrag für den Bau von zwei Nationalstraßen in dem südwestafrikanischen Land. Siemens Mobility unterzeichnete eine Absichtserklärung für den Bau eines Straßenbahnsystems in der Hauptstadt Luanda.

Von: reuters

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