Politik

Deutschland und Frankreich setzen auf EU-Kooperation [1:39]

Montag, 29. Juni 2020 | 20:09 Uhr

Bei einem Treffen auf Schloss Meseberg in Brandenburg haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Montag die bevorstehende EU-Ratspräsidentschaft der Bundesrepublik besprochen. Dabei stand die Wirtschaftslage in der EU nach der Corona-Pandemie im Mittelspunkt.

“Die Erwartungen sind hoch und wir wissen ganz genau natürlich, wenn Deutschland und Frankreich einig sind, ist nicht Europa sich einig. Aber wenn Deutschland und Frankreich sich uneinig sind, dann ist es mit der Einigkeit Europas nicht besonders gut bestellt. Und insofern können wir vielleicht durch Einigung in vielen Fragen auch einen Beitrag dazu leisten, dass wir einen positiven Impuls in die richtige Richtung für die europäische Zukunft geben. Da spielt eine Rolle der Europäische Rat am 17. und 18. Juli natürlich, indem wir die mittelfristige finanzielle Vorausschau beraten und gleichzeitig den Recovery Fund. Es gibt eine Unzahl von Gesprächen, die vor allen Dingen natürlich Charles Michel, unser Ratspräsident, führt. Aber auch da möchten wir ihn unterstützen und werden das auch begleiten und hoffen, dass wir dann eine Lösung finden können, auch wenn der Weg noch weit ist.”

Frankreich und Deutschland wollen auf EU-Ebene weiter eng kooperieren. Merkel betonte dabei erneut drei zentrale Bereiche, die Europa angehen müsse: Klimawandel, Digitalisierung und eine bessere Handlungsfähigkeit der EU nach außen. Deutschland übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli für sechs Monate.

Von: reuters

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz