Vermischtes

Die Irrfahrt hat ein Ende [1:29]

Freitag, 14. Februar 2020 | 13:20 Uhr

Nach einer zweiwöchigen Irrfahrt sind die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs Westerdam in Kambodscha von Bord gegangen. Vor dem Anlegen hatten Ärzte Blutproblem von allen Passagieren genommen, die unklare Krankheitssymptome gezeigt hatten. Nachdem feststand, dass niemand die Krankheit in sich trägt, durfte das Schiff dann anlegen. Zurück an Land wurden die Passagiere vom kambodschanischen Ministerpräsidenten begrüßt, unter ihnen die US-Amerikanerin Angela Jones.

O-TON ANGELA JONES, PASSAGIERIN:

“Es ist so schön, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben und zu sehen, wie Leute umherlaufen und Autos fahren. Einfach ein Glücktag für die mehr als 2000 Menschen, die Lange nicht das Schiff verlassen konnten. Wir wussten nicht, ob wir vielleicht erst in einem Monat von Bord gehen dürfen und was mit unseren Familien zu Hause passiert. Es ist ein wunderbarer Tag und wir sind dankbar, dass Kambodscha uns das ermöglicht.”

Zwei Wochen hatten die Passagiere auf See verbringen müssen, denn Thailand, die Philippinen, Japan und Guam hatten dem Schiff die Anlegeerlaubnis verweigert. Obwohl nichts darauf hindeutete, hatten die Länder Angst, dass Passagiere mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sein könnten. Viele Menschen an Bord sorgten sich, dass Lebensmittel und Medikamente zur Neige gehen könnten.

Von: reuters

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