Vermischtes

“Dogs of Berlin” feiert Kulturen und Subkulturen [1:51]

Freitag, 07. Dezember 2018 | 12:48 Uhr

Berlins Kulturen und Subkulturen haben sich in den vergangenen Jahren zum beliebten Setting nationaler und internationaler TV-Produktionen gemausert. Nach Serienerfolgen wie ‘4Blocks’, ‘Babylon Berlin’, ‘Berlin Station’, ‘Beat’ oder ‘Homeland’ setzt nun auch Netflix mit seiner zweiten deutschen Serienproduktion die Hauptstadt in Szene – düster und actiongeladen. In ‘Dogs of Berlin’ geht es anfangs um den Mord an einem deutsch-türkischen Fussballprofi. Aber die Ermittlungen gehen tiefer: Clans, Nazis, soziale Spannungen – reichlich gesellschaftlichen Zündstoff. Kein Milieu bleibt verschont. Die Grenzen zwischen klassischem Gut und Böse verschwimmen.

Am Donnerstagabend feierte die Serie in Berlin Premiere. Regisseur und Autor Christian Alvart ließ sich bei der Handlung auch von echten Hauptstadtgeschichten inspirieren.

“Ich weiß, dass alles was in der Serie passiert, bis auf den Eingangs-Mord, basiert auf realen Geschehnissen die wirklich hier passiert sind, in einer Kriminalgeschichte. Aber natürlich ist es ein Unterschied auf welches Berlin Man guckt. Wir gucken ja auf ‘Dogs of Berlin’, also wir gucken eben die Straßenköter-Perspektive an. Das ist natürlich nicht repräsentativ für ganz Berlin.”

Gerade in seiner Dezentralität sei die Hauptstadt das ideale Setting, so Alvart. Wo sonst seien Stadtteile über ihre Grenzen hinaus etwa für bestimmte Lebensentwürfe bekannt.

Dem Ensemble war die Erleichterung über den Serienstart am 7. Dezember sichtlich anzumerken.

O-TON ‘DOGS OF BERLIN’-DARSTELLER FELIX KRAMER

“Ich bin ziemlich beseelt. Und ich bin aber auch jetzt: aus dem Ding muss ich jetzt raus.”

O-TON SCHAUSPIELERINNEN ANNA MARIA MÜHE UND KATHARINA SCHÜTTLER

“Spannung. Sex. Crime.”

O-TON ‘DOGS OF BERLIN’-DARSTELLER FAHRI YARDIM

“Ich bin gespannt auf die Reaktion aus Ecken dieser Welt, mit denen ich sonst nicht so viel Berührung habe.”

Eine hoffnungslos düstere Serie auf den Strassen der Stadt wollten die Macher dabei nicht schaffen. Immer wieder gebe es auch Hoffnungsschimmer. Genau wie im echten Berlin.

Von: reuters

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